Sammlungen und Lots

10 verschiedene Reichsbank Aktien (bessere Aufbausammlung)

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1. Thüringer Gasgesellschaft
3907600


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1924
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Leipzig
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Gasversorger. Gegründet am 04.11.1867. Sitz bis 1872 in Gotha, danach in Leipzig. Versorgungsgebiet: Lage: In allen Teilen Deutschlands. Die Zahl der Ende 1942 versorgten Städte und Gemeinden betrug weit über 4000 mit rd. 4000000 Einwohnern. Vielfältige Tochtergesellschaften und Beteiligungen, die wichtigsten davon: Altenburger Land-Kraftwerke AG, Altenburg (Thür). Rhenag Rheinische Energie AG, Köln-Deutz. AG für Licht- und Kraftversorgung, München. Energie AG Leipzig (Enag), Markkleeberg. Hessen-Nassauische Gas-AG, Frankfurt (Main)-Höchst. Großaktionäre (1943): 1. Preußische Elektrizitäts-AG, Berlin, und Continentale Elektrizitäts-Union AG - 2. AG Sächsische Werke, Dresden. 1948 verlagert nach Köln. 1979 verschmolzen mit der AG für Licht- und Kraftversorgung, München, zur Thüringer Gas AG, München. 1986 umfirmiert in Thüga AG. In den 90er Jahren Erwerb von Energieversorgungsunternehmen in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie der Mainova AG, Frankfurt am Main. 2001: Übernahme des Geschäftsbetriebes der CONTIGAS AG.

2. Phrix-Werke Aktiengesellschaft
3865600


Art: Namensaktie
Ausgabezeitraum: 1941
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: blau
Ausgabeort: Hamburg
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Zellwolle, Kunstseide, Zellstoff, Nährhefe, Schwefelkohlenstoff. Hervorgegangen aus der 1939 gegründeten Phrix-Arbeits- und Verkaufsgemeinschaft mehrerer Unternehmen (s. Beteiligungen 1943). Gegründet am 14.7.1941, eingetragen am 3.9.1941. Beteiligungen (1943): 1. Schlesische Zellwolle AG, Hirschberg. 2. Rheinische Kunstseide AG, Krefeld, 3. Zellwolle und Zellulose AG Küstrin, Küstrin. 4. Rheinische Zellwolle AG, Siegburg. 5. Kurmärkische Zellwolle und Zellulose AG, Wittenberge (Bez. Potsdam). 6. Phrix-Gesellschaft mbH, Hamburg. 1948 Neubildung der Phrix-Werke AG in Hamburg. 1955 Fusion mit der Chemiefaser AG, Siegburg und der Rheinischen Kunstseiden AG, Krefeld. Seit 1968 ist Dow Chemical neben BASF Hauptaktionär. Kurz darauf Zusammenbruch der Gesellschaft, der auch eine Krise bei der Muttergesellschaft, der BASF (seinerzeit spöttisch ,Badische Annullier & Stornofabrik'), hervorrief. Im Hamburger Phrix-Haus befindet sich heute das Casino Esplanade der Hamburger Spielbank.

3. Hein, Lehmann & Co. AG Eisenkonstruktionen, Brücken- und Signalbau
3743920


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1942
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grau/grün
Ausgabeort: Düsseldorf
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Bau von Stahlbauwerken genietet oder geschweißt nach eigenen und fremden Entwürfen für Stahlbrückenbau, Stahlhochbau, Stahlwasserbau - Sondergebiete: Stahlskelettbau, Stahlmastenbau - Eisenbahnsicherungsanlagen - Lohnverzinkung. Gegründet am 12.11.1883 unter Übernahme der seit 13.1.1877 bestehenden Firma Hein, Lehmann & Co., Berlin. Die Firma lautete bis 30.4.1906: Hein, Lehmann & Co. AG, Trägerwellblechfabrik und Signalbauanstalt, danach: Hein, Lehmann & Co. AG Eisenkonstruktionen, Brücken- und Signalbau. 1925 wurde eine neue Verzinkereianlage in Düsseldorf errichtet sowie die Aktienmajorität der Hilgers AG erworben. 1931: Erwerb einer maßgeblichen Beteiligung an der Steffens & Nölle AG, Berlin-Tempelhof. Beteiligung (1943): Brückenbau Flender GmbH, Düsseldorf. Großaktionär (1943): Bank für Industrie und Verwaltung AG, Berlin. Auflösung der AG nach 1974, einzelne Betrieb ausgegliedert, z. B. die Hein, Lehmann Verzinkerei GmbH, Düsseldorf.

4. Kammgarnspinnerei Schedewitz Aktiengesellschaft
3863950


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1929
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Silberstraße bei Wiesenburg i. Sa.
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung rohweißer Kammgarne (Merino und Crossbred) für Weberei, Wirkerei, Strickerei. Gegründet am 25.3.1899 mit Wirkung ab 1.1.1899 unter Übernahme der seit 1835 bestehenden oHG Petrikowsky & Co., Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei. Die Spindelzahl wurde nach und nach auf 63.040 Spinn- und 13.000 Zwirnspindeln gebracht, die Anzahl der Kammstühle auf 52. Die Erneuerung des gesamten Werkes in Schedewitz war nahezu abgeschlossen, als 1921 Bodensenkungen infolge des Bergbaues zu einer Verlegung der Fabrikanlage (mit Neuaufbau) nach Silberstraße zwangen. Die alten Fabrikgebäude in Schedewitz wurden an die Hataz, Kleinautomobilwerke AG, Zwickau verkauft. Großaktionäre (1943): Familien der Vorbesitzer des Unternehmens (Majorität). Firmenmantel: 1954 verlagert nach Hamburg, 1963 aufgelöst, 1966 nach Abwicklung erloschen. Betrieb: Nach 1946 VEB Zwickauer Kammgarnspinnerei Wilkau-Haßlau, Werk Silberstraße, heute Zwickauer Kammgarn GmbH, ein Unternehmen der Peppermint Holding.

5. E.A. Schwerdtfeger & Co. Aktiengesellschaft, Berlin
3502000


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1938
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: orange
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Druckereibetrieb für Offsetdruck, Steindruck, Stahlstich, Bromsilber-Rotationsdruck. Gegründet unter Übernahme der Firma E.A. Schwerdtfeger & Co., Berlin, am 05.08. bzw. 19.09.1910 mit Wirkung ab 01.04.1910 - eingetragen 20.09.1910. 1961 in GmbH umgewandelt.

6. Hartmann & Braun Aktiengesellschaft
3303000


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1931
Nennwert: 200.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Frankfurt am Main
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von wissenschaftlichen Instrumenten für elektrische und magnetische Untersuchungen, von elektrotechnischen und wärmewirtschaftlichen Messgeräten und Apparaten jeder Art, insbesondere: Voltmeter, Amperemeter, Wattmeter, Ohmmeter, Phasenmesser, Frequenzmesser für Schalttafel-Aufbau u. -Einbau, sowie als schreibende oder tragbare Geräte, Isolationsprüfer, Galvanometer, Präzisionswiderstände, Kondensatoren, Messbrücken u.v.a. Gegründet am 22.6.1901 mit Wirkung ab 1.1.1901 - eingetragen am 10.8.1901. Die Gesellschaft ging hervor aus der Firma Hartmann & Braun in Frankfurt a. M. Die Gesellschaft besaß (1932) in Frankfurt a. M. Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 17.952 qm, wovon etwa 12.600 qm bebaut waren. Die Grundstücke lagen sämtlich im Stadtteil Bockenheim, und zwar im wesentlichen in der Königstrasse, Clemensstrasse, Wildunger Strasse, Falkstrasse und Leipziger Strasse. Die Gesellschaft besaß 1932 68 Inlands- und 56 Auslandspatente und beschäftigte ca. 770 Angestellte und Arbeiter. 1981 ging der von der AEG seit 1968 gehaltene Aktienanteil an die Firma Mannesmann über, die Hartmann & Braun 1995 an das internationale Unternehmen Elsag Bailey Process Automation verkaufte. 1997 folgte der Abzug aus Frankfurt nach Eschborn. Im Jahre 1999 übernahm Asea Brown Boveri (ABB) Elsag Bailey. Die Hartmann und Braun-Gruppe wurde vollständig in ABB integriert.

7. Perlmooser Zementwerke Aktiengesellschaft Wien
3146900


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1940
Nennwert: 200.- Reichsmark
Farbe: blau
Ausgabeort: Wien (Österreich)
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Erzeugung und Vertrieb hydraulischer Bindemittel, insbesondere von Portlandzement und sonstigen Baumaterialien und verwandten Erzeugnissen. Erzeugnisse: Portlandzement aller Sorten. Gegründet im Jahre 1872. Die Firma lautete bis 1939: AG der hydraulischen Kalk- und Portland-Cementfabrik zu Perlmoos (vorm. Angelo Saullich), danach: Perlmooser Zementwerke AG. Laut Hauptversammlung vom 30.6.1939 wurde die Satzung dem deutschen Aktiengesetz angepaßt und neu gefaßt. Die Gesellschaft, die bei ihrer Gründung das Stammwerk Kirchbichl-Perlmoos (Saullichwerk) und das Romanzementwerk in Kufstein besaß, vergrößerte ihren Besitzstand ständig und erwarb u.a.: 1894 das Portlandzementwerk in Scheibmühl und die Romanzementwerke in Oberpiesting und Lilienfeld (bestanden 1943 nicht mehr) - 1905 durch Fusion mit der AG der Kaltenleutgebener Kalk- und Cementfabrik, Wien, die Portlandzementwerke in Mannersdorf (a. Leithaberge) und Achau und die Romanzementwerke in Kaltenleutgeben und Weißenbach-Taßhof (die letztgenannten drei Werke bestanden 1943 nicht mehr) - 1908 das Portlandzementwerk in Judendorf (bestand 1943 nicht mehr) - 1909 das Eggerlüthiwerk in Kirchbichl (1943 außer Betrieb) und das Romanzementwerk in Wachtl bei Kufstein (bestand 1943 nicht mehr) - 1911 das Portlandzementwerk in Retznei - 1921 das Elektrizitätswerk 'Kaiserwerke' in Söll bei Kufstein - 1926 das Portlandzementwerk Weissenegg - 1931 die Mehrheit der Aktien der Vorarlberger Zementwerke Lorüns AG, Bludenz - 1939-1942 die Mehrheit der Aktien der 'Ziag' Ziegelindustrie AG, Wien - 1940 das Portlandzementwerk in Wien-Rodaun durch Erwerbung der gesamten Aktien der Rodauner Cementfabrik AG, Wien - letztere Gesellschaft ging im Wege der Umwandlung in der Perlmooser Zementwerke AG auf. Mit dem Erwerb von Rodaun sind sämtliche Gesellschaftsanteile der 'Holbag' Holz- und Baustoff-Industrie GmbH in Wien auf die Gesellschaft übergegangen. Beteiligungen (1943): 1. Vorarlberger Zementwerke Lorüns AG, Bludenz. 2. 'Ziag' Ziegel-Industrie AG, Wien. 3. 'Holbag', Holz- und Baustoff - Industrie - Gesellschaft mbH, Wien. Seit 1995 gehört das Unternehmen zum französischen Konzern Lafarge S.A. - 1998 Umbenennung in Lafarge Perlmooser AG. Größter Zementerzeuger Österreichs.

8. Felten & Guilleaume Carlswerk Aktiengesellschaft
3743260


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1941
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grau
Ausgabeort: Köln
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Drähten aus Kupfer, Bronze, Messing und Aluminium - Fahrdrähten, Freileitungsseilen aus Kupfer, Aluminium - Freileitungs-Hohlseilen, Leitungsdrähten, Starkstromkabeln usw. Gegründet 1826 - AG seit 14.12.1899. Hervorgegangen aus der Hanfseilerei (offene Handelsgesellschaft) Felten & Guilleaume in Köln. 1873 Gründung einer Niederlassung für die Herstellung von Draht in Mülheim am Rhein. Diese Niederlassung wurde im Jahre 1892 unter der Firma Felten & Guilleaume verselbständigt. 1905 wurde die Firmenbezeichnung abgeändert in Felten & Guilleaume-Lahmeyerwerke AG (Kauf der Lahmeyerwerke Frankfurt/Main) - 1910 Verkauf derselben und Wiederannahme des alten Namens Felten & Guilleaume Carlswerk AG. Beteiligungen (1943): 1. Norddeutsche Seekabelwerke AG, Nordenham. 2. Süddeutsche Telefon-Apparate-, Kabel- und Drahtwerke, AG TEKADE, Nürnberg. 3. Land- und Seekabelwerke AG, Köln-Nippes. 4. Papierfabrik GmbH vorm. Brüder Kämmerer, Osnabrück. 5. Franz Clouth, Rheinische Gummiwarenfabrik AG, Köln-Nippes. 6. Felten & Guilleaume Fabrik elektrischer Kabel, Stahl- und Kupferwerke AG, Wien u.v.a. Großaktionär: Arbed-Konzern, Luxemburg (Majorität). Die Gesellschaft gehört heute zur Moeller Firmengruppe.

9. GAGFAH Gemeinnützige Aktien-Gesellschaft für Angestellten-Heimstätten (1925)
3142700


Art: Namensaktie
Ausgabezeitraum: 1925
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit: Ausgestellt auf Inhaber: Thüringische Staatsbank

Bemerkung:
Bau und Betreuung von Kleinwohnungen im eigenen Namen. Das Unternehmen durfte nur die in Paragraph 6 der Gemeinnützigkeitsverordnung und in den Ausführungsbestimmungen bezeichneten Geschäfte betreiben. Gegründet am 14.8.1918 - eingetragen am 2.10.1918. Firma bis 11.6.1926: Gemeinnützige AG für Angestellten-Heimstätten. Sitz bis 1.11.1935 in Berlin, danach in Weimar. Entwicklung: Nach Fertigstellung des Programms 1942 hat die Gagfah seit ihrem Bestehen insgesamt 61.287 Wohnungen für Angestellte in 392 Städten des Deutschen Reiches gebaut. Davon wurden 37.938 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, 23.349 Wohnungen in Heimstätten errichtet. Tochtergesellschaften (1943): 1. Heimag München, Gemeinnützige Heimstätten AG, München. 2. Gemeinnützige Siedlungs-Gesellschaft mbH, Wien. 3. 'Heimstatt' Bauspar-AG, Berlin. 4. Gemeinnützige Angestellten-Heimstätten GmbH, Danzig. Beteiligungen (1943): 1. Brandenburgische Heimstätte GmbH, Berlin. 2. Hessische Heimstätte GmbH, Kassel. 3. Mitteldeutsche Heimstätte GmbH, Magdeburg. 4. Heimstätte für die Regierungsbezirke Oppeln und Kattowitz, GmbH, Oppeln. 5. Ostpreußische Heimstätte GmbH, Königsberg (Pr). 6. Pommersche Heimstätte GmbH, Stettin. 7. Rheinische Heimstätte GmbH, Düsseldorf. 8. Schlesische Heimstätte GmbH, Breslau. 9. Landessiedlungsgesellschaft Sachsen GmbH, Dresden. 10. Deutsche Bau- und Bodenbank AG, Berlin. 11. Thüringische Gemeinnützige Heimstätte AG Weimar in Weimar. 12. Magdeburger Wohnstätten GmbH, Magdeburg. 13. Schutzsparkasse, Spar- und Creditanstalt, Düsseldorf. Großaktionär (1943): Thüringische Staatsbank, Weimar (ca. 90 %). 1949 verlagert nach Essen unter Beibehaltung der Hauptverwaltungen Berlin (West) und Frankfurt/Main, 1950 Berliner Wertpapierbereinigung, 1951 Verlegung der Hauptverwaltungen nach Essen, ab 1952 2. Sitz in Berlin (West), 1956 Ablösung der Teilschuldverschreibungen (von 1919-1938), 1998 GAGFAH Gemeinnützige AG für Angestellten-Heimstätten, Essen und Berlin. Zuletzt im Besitz des Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA) - seit Ende 2004 gehört der Konzern zur amerikanischen Fortress Investment Group. Bei dem Verkauf durch die BfA wechselten 82.000 Wohnungen im Wert von 3,5 Mrd. Euro den Besitzer. Zugleich wurde das Unternehmen in eine GmbH umgewandelt.

10. Gebr. Böhler & Co. Aktiengesellschaft
3462380


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1939
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: ocker
Ausgabeort: Wien (Österreich)
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Erzeugung und Verarbeitung von Stahl, besonders Edelstahl, Eisen und anderen Werkstoffen, der Bergbau sowie die Errichtung, Erwerbung, Pachtung und der Betrieb von Anlagen und Betrieben jeder Art einschließlich land- und forstwirtschaftlicher Betriebe. Gründung der Gesellschaft mit Sitz in Wien am 14.3.1924. Die Gesellschaft ist aus einer von Albert und Emil Böhler aus Frankfurt (Main) im Jahre 1870 gegründeten oHG hervorgegangen. Die oHG wurde im August 1899 in die Gebr. Böhler & Co. AG mit dem Sitz in Berlin umgewandelt. Im Jahre 1924 wurden die österreichischen Erzeugungsbetriebe dieser Gesellschaft in die neugegründete Gebr. Böhler & Co. AG, Wien, eingebracht. Nach der 'im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich' zum 31.12.1938 erfolgten Eingliederung der Gebr. Böhler & Co. AG in Berlin in die Gebr. Böhler & Co. AG, Wien, sind alle Erzeugungsstätten in dem einheitlichen Unternehmen vereinigt. Die Gesellschaft stand dem Konzern der Vereinigte Stahlwerke AG in Düsseldorf nahe. 1946 Verstaatlichung. 1975 Zusammenschluss der Gebr. Böhler AG, der Schoeller-Bleckmann Stahlwerke AG und der Steirischen Gussstahlwerke AG Judenburg zur VEW als 100%ige Tochter der VOEST-Alpine AG. 1991 werden die österreichische Böhler- und die schwedische Uddeholm Gruppe zu einem Konzern verschmolzen. 2005 übernimmt die Böhler-Uddeholm AG von der Robert Bosch GmbH die Edelstahlwerke Buderus AG.

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10 verschiedene Reichsbank Aktien (günstige Grundsammlung)

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1. Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG)
3460320


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1942
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: blau
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Pionierunternehmen der Elektrotechnik - viele bahnbrechende Erfindungen und Entwicklungen. Herstellung, Vertrieb oder Verwertung industrieller Erzeugnisse der Elektrotechnik, Herstellung, Einrichtung, Erwerb, Pachtung, Bewirtschaftung oder Verwertung von industriellen und Verkehrsanlagen und Betrieben, sowie die Schaffung von Unternehmungen zur Ausnutzung solcher Anlagen. Gegründet am 19.04.1883 durch Emil Rathenau als "Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektricität". Zum 23.05.1887 löste die AEG ihre Rechtsverhältnisse zu der Compagnie Continentale Edison in Paris und wurde in Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) umbenannt.. Vielfältige Beteiligungen, u.a.: Bayerische Zugspitzbahn A -G Garmisch - Borsig Lokomotiv-Werke GmbH, Berlin-Hennigsdorf - Hochtief AG für Hoch- und Tiefbauten vorm. Gebr. Helfmann, Essen - Olympia Büromaschinenwerke AG, Erfurt - Osram GmbH, Kommanditges., Berlin - Quarzlampen Gesellschaft mbH, Hanau - Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH, Berlin. Unmittelbar nach 1945 gingen 75 Prozent der Unternehmenssubstanz durch Demontage und Enteignung verloren, dennoch gelang der Wiederaufbau - atemberaubend schnell. 1974 geriet der Konzern tief in die roten Zahlen. Von jenem Zeitpunkt an war die Geschichte der AEG im wesentlichen Krisengeschichte. Am 9. August 1982 erfolgte der Antrag auf Eröffnung eines gerichtlichen Vergleichsverfahrens. Es war einer der größten Insolvenzfälle der deutschen Wirtschaftsgeschichte.


2. Elektrische Licht- und Kraftanlagen Aktiengesellschaft
3901400


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1943
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: ocker
Ausgabeort: Berlin-Charlottenburg
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Holdinggesellschaft für Firmen aus dem Energiesektor. Gegründet 1897 von der Deutschen Bank und Partnern zur Finanzierung von Unternehmungen auf dem Gebiete der angewandten Elektrotechnik, insbesondere derjenigen des Siemens-Konzerns (S. & H. und SSW.). Vielfältige Beteiligungen an Elektrizitäts- und Stadtwerken, u.a. in Landsberg (Warthe), Stralsund, Saalfeld (Saale), Jena, München, Gotha, Kassel sowie an der Osram GmbH, Berlin, den Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG, Berlin u.v.a. Großaktionär (1943): Siemens & Halske AG (Mehrheit). 1948 Sitz nach Göttingen, 1950 nach Köln verlegt. 1971 verschmolzen auf die Braunkohlen- und Brikett-Industrie AG -BUBIAG-, München, danach Namensänderung in Elektrische Licht- und Kraftanlagen AG, München. Später Sitzverlegung nach Borken. Heute als Elikraft AG Parkhausbetreiber.


3. Deutsche Kabelwerke Aktiengesellschaft
3741670


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1939
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Stark- und Schwachstrom-Kabel, isolierten Drähte und Leitungen. Gegründet am 14.06.1896. Gründung unter Übernahme der Firma Hirschmann & Co. in Rummelsburg mit sämtlichen maschinellen Anlagen. Die Firma Deutsche Kabelwerke vorm. Hirschmann & Co. wurde 1899 geändert in Deutsche Kabelwerke AG. Tochtergesellschaften: 1. Deka-Pneumatik GmbH, Berlin. 2. Deka Siedlung GmbH, Berlin. Großaktionär (1943): Kabelwerk Rheydt AG (über 95%). Ab 1950 Deutsche Kabelwerke GmbH, Rheydt, später AEG-Telefunken Kabelwerke AG.


4. Hamburgische Electricitäts-Werke
3902620


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1942
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: braun/grün
Ausgabeort: Hamburg
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Versorgung des gesamten Gebietes der Hansestadt Hamburg mit elektrischer Energie und Wärme. Gegründet 1888 - AG seit 15.03.1894. Beteiligungen (1943): 1. Elektricitätswerk Unterelbe AG, Hamburg. 2. Stromversorgung Wandsbek GmbH, Hamburg - u.v.m. Großaktionär (1943): Hansestadt Hamburg (sämtliche Vorzugsaktien - einfache Kapitalmehrheit). 1958: Einweihung des Pumpspeicherwerkes Geesthacht. 1972: Das Kernkraftwerk Stade wird in Betrieb genommen, 1976 folgt das Kernkraftwerk Brunsbüttel, 1984 das Kernkraftwerk Krümmel. Die HEW gehört heute zur schwedischen Vattenfall AB. In der "Vattenfall Europe" sind die Unternehmen HEW, Bewag, LAUBAG und VEAG zusammengefasst.

5. Philipp Holzmann
3147600


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1941
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: braun
Ausgabeort: Frankfurt am Main
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Ausführung aller im Hoch- und Tiefbau vorkommenden Arbeiten, insbesondere Errichtung von Siedlungen, Industriebauten, Wohn- und Geschäftsgebäuden, öffentlichen Bauten, Ausführung von Beton- und Eisenbetonarbeiten usw. Im Jahre 1849 begründete Johann Philipp Holzmann (1805-1870) in Frankfurt (Main) ein Baugeschäft. GmbH seit 1895. Durch Verschmelzung der Philipp Holzmann & Cie. GmbH, die als solche schon vor dem 1. Weltkrieg zu den bedeutendsten Bauunternehmungen der Welt gehörte, mit der Internationalen Baugesellschaft AG entstand schließlich am 30.10.1917 die Philipp Holzmann AG. Vielfältige Zweigniederlassungen sowie Beteiligungen im Baubereich, auch im Ausland (Chile, Frankreich, Griechenland, Peru u.v.a.). Am 01.06.2002 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

6. Schultheiss-Patzenhofer Brauerei Aktiengesellschaft
3227980


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1932
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: orange
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Erzeugnisse: Markenbiere: Schultheiss Hell, Schultheiss Dunkel, Schultheiss Deutsches Pilsner, Schultheiss Urbock, Schultheiss Weißer Bock, Schultheiss Malzbier (alkoholarm, für Blutarme und Genesende). Außer diesem Malzbier wurden in der Berliner Monopol-Brauerei GmbH "Monopol-Porter", "Monopol-Rauchbier" (nach Grätzer Art) hergestellt. Gegründet 1843 - AG seit 27.05.1871. Gründung unter Übernahme der seit 1843 bestehenden Ad. Roesickeschen Lagerbier-Brauerei als "Schultheiss' Brauerei AG". Den Namen Schultheiss-Patzenhofer Brauerei-AG erhielt die Gesellschaft durch Beschluß der Hauptversammlung vom 12.07.1920 bei der Vereinigung mit der Patzenhofer Brauerei AG, Berlin. Am 27.01.1938 Änderung in Schultheiss-Brauerei AG - eingetragen 30.03.1938. Beteiligungen (1943): 1. Breslauer Actien-Malzfabrik, Breslau. 2. Eberswalder Brauerei AG., Eberswalde. 3. Haase-Brauerei GmbH, Breslau. u.v.m. Im Lauf der Firmengeschichte Übernahme einer Vielzahl von Brauereien, darunter: Berliner Brauereigesellschaft Tivoli, Brauerei Borussia von Otto Hewald in Niederschöneweide, Brauerei Pfeifferhof Carl Scholtz in Breslau, Berliner Unions-Brauerei in Berlin, Spandauer Berg-Brauerei AG Westend, Brauerei Pfefferberg vormals Schneider & Hillig AG in Berlin. 1972 Fusion mit der Dortmunder Union zur Dortmunder Union Schultheiss Brauerei AG, Dortmund, seit 1988 Brau und Brunnen AG, weitere Marken zugekauft (u.a. Jever).

7. Deutsche Dampfschifffahrts-Gesellschaft Hansa, Bremen
3701500


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1933
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: blau/grün
Ausgabeort: Bremen
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Reedereibetrieb. Gegründet am 03.12.1881. Es wurden bis zum Jahre 1895 zwei getrennte Betriebe geführt: die Stammlinie und die asiatische Linie. 1920 Erwerb der Aktienmajorität der Dampfschiffahrts-Gesellschaft "Neptun" in Bremen. Großaktionär (1943): Konsortium Deutsche Bank - Berliner Handels-Gesellschaft (ca. 25%). 1980 Vergleich angemeldet.

8. Hille-Werke Aktiengesellschaft in Dresden
3462710


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1941
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: blaugrün
Ausgabeort: Dresden
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung und Verkauf von Maschinen, Apparaten und Beförderungsmitteln aller Art. Gegründet am 29.09.1892 mit Wirkung ab 01.01.1892 unter Übernahme der seit 1884 bestehenden Firma Dresdner Gasmotorenfabrik Moritz Hille als "Dresdner Gasmotoren-Fabrik vorm. Moritz Hille". Am 24.04.1918 Änderung der Firma in Hille-Werke AG. 1951 Sitzverlegung nach Düsseldorf.

9. Vereinigte Maschinenfabriken Aktiengesellschaft
3469500


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1937
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: braun
Ausgabeort: Gumbinnen
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit: Mengenrabatt

Bemerkung:
Herstellung und Reparatur von Dieselmotoren, Schwerölmotoren, Schmaldreschmaschinen, Breitdreschmaschinen, Häckselmaschinen, Schrotmühlen usw. Gegründet am 03.09.1917 mit Wirkung ab 01.01.1917 unter Übernahme der seit 1860 bestehenden Firma Maschinenfabrik A. Dinger, Gumbinnen.

10. Deutscher Eisenhandel Aktiengesellschaft
3341800


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1936
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: braun
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Produktion von und Handel mit Erzeugnissen aller Art aus Eisen, Stahl und anderen Werkstoffen. Die Deutscher Eisenhandel AG ging aus der vom Geheimen Kommerzienrat Louis Ravené im Jahre 1906 gegründeten Vereinigte Ravené'sche Stabeisen- und Trägerhandlungen AG, Berlin, hervor und begann ihre Tätigkeit am 01.01.1910. Eine der bedeutendsten Handelsgesellschaften im Metallbereich - umfangreicher Beteiligungsbestand 1943 (meist Handelsfirmen, über 80 Beteiligungen). In der DEAG (Deutscher Eisenhandel AG) sind heute die Stahlhandelsaktivitäten der Possehl-Gruppe zusammengefasst.






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5 verschiedene Reichsbank Aktien (bessere Aufbausammlung)

SEHR GÜNSTIG!! Preis als Einzelaktien über 70.-EUR!


1. Thüringer Gasgesellschaft
3907600


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1924
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Leipzig
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Gasversorger. Gegründet am 04.11.1867. Sitz bis 1872 in Gotha, danach in Leipzig. Versorgungsgebiet: Lage: In allen Teilen Deutschlands. Die Zahl der Ende 1942 versorgten Städte und Gemeinden betrug weit über 4000 mit rd. 4000000 Einwohnern. Vielfältige Tochtergesellschaften und Beteiligungen, die wichtigsten davon: Altenburger Land-Kraftwerke AG, Altenburg (Thür). Rhenag Rheinische Energie AG, Köln-Deutz. AG für Licht- und Kraftversorgung, München. Energie AG Leipzig (Enag), Markkleeberg. Hessen-Nassauische Gas-AG, Frankfurt (Main)-Höchst. Großaktionäre (1943): 1. Preußische Elektrizitäts-AG, Berlin, und Continentale Elektrizitäts-Union AG - 2. AG Sächsische Werke, Dresden. 1948 verlagert nach Köln. 1979 verschmolzen mit der AG für Licht- und Kraftversorgung, München, zur Thüringer Gas AG, München. 1986 umfirmiert in Thüga AG. In den 90er Jahren Erwerb von Energieversorgungsunternehmen in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie der Mainova AG, Frankfurt am Main. 2001: Übernahme des Geschäftsbetriebes der CONTIGAS AG.

2. Phrix-Werke Aktiengesellschaft
3865600


Art: Namensaktie
Ausgabezeitraum: 1941
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: blau
Ausgabeort: Hamburg
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Zellwolle, Kunstseide, Zellstoff, Nährhefe, Schwefelkohlenstoff. Hervorgegangen aus der 1939 gegründeten Phrix-Arbeits- und Verkaufsgemeinschaft mehrerer Unternehmen (s. Beteiligungen 1943). Gegründet am 14.7.1941, eingetragen am 3.9.1941. Beteiligungen (1943): 1. Schlesische Zellwolle AG, Hirschberg. 2. Rheinische Kunstseide AG, Krefeld, 3. Zellwolle und Zellulose AG Küstrin, Küstrin. 4. Rheinische Zellwolle AG, Siegburg. 5. Kurmärkische Zellwolle und Zellulose AG, Wittenberge (Bez. Potsdam). 6. Phrix-Gesellschaft mbH, Hamburg. 1948 Neubildung der Phrix-Werke AG in Hamburg. 1955 Fusion mit der Chemiefaser AG, Siegburg und der Rheinischen Kunstseiden AG, Krefeld. Seit 1968 ist Dow Chemical neben BASF Hauptaktionär. Kurz darauf Zusammenbruch der Gesellschaft, der auch eine Krise bei der Muttergesellschaft, der BASF (seinerzeit spöttisch ,Badische Annullier & Stornofabrik"), hervorrief. Im Hamburger Phrix-Haus befindet sich heute das Casino Esplanade der Hamburger Spielbank.

3. Hein, Lehmann & Co. AG Eisenkonstruktionen, Brücken- und Signalbau
3743920


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1942
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grau/grün
Ausgabeort: Düsseldorf
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Bau von Stahlbauwerken genietet oder geschweißt nach eigenen und fremden Entwürfen für Stahlbrückenbau, Stahlhochbau, Stahlwasserbau - Sondergebiete: Stahlskelettbau, Stahlmastenbau - Eisenbahnsicherungsanlagen - Lohnverzinkung. Gegründet am 12.11.1883 unter Übernahme der seit 13.1.1877 bestehenden Firma Hein, Lehmann & Co., Berlin. Die Firma lautete bis 30.4.1906: Hein, Lehmann & Co. AG, Trägerwellblechfabrik und Signalbauanstalt, danach: Hein, Lehmann & Co. AG Eisenkonstruktionen, Brücken- und Signalbau. 1925 wurde eine neue Verzinkereianlage in Düsseldorf errichtet sowie die Aktienmajorität der Hilgers AG erworben. 1931: Erwerb einer maßgeblichen Beteiligung an der Steffens & Nölle AG, Berlin-Tempelhof. Beteiligung (1943): Brückenbau Flender GmbH, Düsseldorf. Großaktionär (1943): Bank für Industrie und Verwaltung AG, Berlin. Auflösung der AG nach 1974, einzelne Betrieb ausgegliedert, z. B. die Hein, Lehmann Verzinkerei GmbH, Düsseldorf.

4. Kammgarnspinnerei Schedewitz Aktiengesellschaft
3863950


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1929
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Silberstraße bei Wiesenburg i. Sa.
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung rohweißer Kammgarne (Merino und Crossbred) für Weberei, Wirkerei, Strickerei. Gegründet am 25.3.1899 mit Wirkung ab 1.1.1899 unter Übernahme der seit 1835 bestehenden oHG Petrikowsky & Co., Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei. Die Spindelzahl wurde nach und nach auf 63.040 Spinn- und 13.000 Zwirnspindeln gebracht, die Anzahl der Kammstühle auf 52. Die Erneuerung des gesamten Werkes in Schedewitz war nahezu abgeschlossen, als 1921 Bodensenkungen infolge des Bergbaues zu einer Verlegung der Fabrikanlage (mit Neuaufbau) nach Silberstraße zwangen. Die alten Fabrikgebäude in Schedewitz wurden an die Hataz, Kleinautomobilwerke AG, Zwickau verkauft. Großaktionäre (1943): Familien der Vorbesitzer des Unternehmens (Majorität). Firmenmantel: 1954 verlagert nach Hamburg, 1963 aufgelöst, 1966 nach Abwicklung erloschen. Betrieb: Nach 1946 VEB Zwickauer Kammgarnspinnerei Wilkau-Haßlau, Werk Silberstraße, heute Zwickauer Kammgarn GmbH, ein Unternehmen der Peppermint Holding.

5. E.A. Schwerdtfeger & Co. Aktiengesellschaft, Berlin
3502000


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1938
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: orange
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Druckereibetrieb für Offsetdruck, Steindruck, Stahlstich, Bromsilber-Rotationsdruck. Gegründet unter Übernahme der Firma E.A. Schwerdtfeger & Co., Berlin, am 05.08. bzw. 19.09.1910 mit Wirkung ab 01.04.1910 - eingetragen 20.09.1910. 1961 in GmbH umgewandelt.

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1. Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG)
3460320


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1942
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: blau
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Pionierunternehmen der Elektrotechnik - viele bahnbrechende Erfindungen und Entwicklungen. Herstellung, Vertrieb oder Verwertung industrieller Erzeugnisse der Elektrotechnik, Herstellung, Einrichtung, Erwerb, Pachtung, Bewirtschaftung oder Verwertung von industriellen und Verkehrsanlagen und Betrieben, sowie die Schaffung von Unternehmungen zur Ausnutzung solcher Anlagen. Gegründet am 19.04.1883 durch Emil Rathenau als "Deutsche Edison-Gesellschaft für angewandte Elektricität". Zum 23.05.1887 löste die AEG ihre Rechtsverhältnisse zu der Compagnie Continentale Edison in Paris und wurde in Allgemeine Elektricitäts-Gesellschaft (AEG) umbenannt.. Vielfältige Beteiligungen, u.a.: Bayerische Zugspitzbahn A -G Garmisch - Borsig Lokomotiv-Werke GmbH, Berlin-Hennigsdorf - Hochtief AG für Hoch- und Tiefbauten vorm. Gebr. Helfmann, Essen - Olympia Büromaschinenwerke AG, Erfurt - Osram GmbH, Kommanditges., Berlin - Quarzlampen Gesellschaft mbH, Hanau - Telefunken Gesellschaft für drahtlose Telegraphie mbH, Berlin. Unmittelbar nach 1945 gingen 75 Prozent der Unternehmenssubstanz durch Demontage und Enteignung verloren, dennoch gelang der Wiederaufbau - atemberaubend schnell. 1974 geriet der Konzern tief in die roten Zahlen. Von jenem Zeitpunkt an war die Geschichte der AEG im wesentlichen Krisengeschichte. Am 9. August 1982 erfolgte der Antrag auf Eröffnung eines gerichtlichen Vergleichsverfahrens. Es war einer der größten Insolvenzfälle der deutschen Wirtschaftsgeschichte.


2. Elektrische Licht- und Kraftanlagen Aktiengesellschaft
3901400


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1943
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: ocker
Ausgabeort: Berlin-Charlottenburg
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Holdinggesellschaft für Firmen aus dem Energiesektor. Gegründet 1897 von der Deutschen Bank und Partnern zur Finanzierung von Unternehmungen auf dem Gebiete der angewandten Elektrotechnik, insbesondere derjenigen des Siemens-Konzerns (S. & H. und SSW.). Vielfältige Beteiligungen an Elektrizitäts- und Stadtwerken, u.a. in Landsberg (Warthe), Stralsund, Saalfeld (Saale), Jena, München, Gotha, Kassel sowie an der Osram GmbH, Berlin, den Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG, Berlin u.v.a. Großaktionär (1943): Siemens & Halske AG (Mehrheit). 1948 Sitz nach Göttingen, 1950 nach Köln verlegt. 1971 verschmolzen auf die Braunkohlen- und Brikett-Industrie AG -BUBIAG-, München, danach Namensänderung in Elektrische Licht- und Kraftanlagen AG, München. Später Sitzverlegung nach Borken. Heute als Elikraft AG Parkhausbetreiber.


3. Deutsche Kabelwerke Aktiengesellschaft
3741670


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1939
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Stark- und Schwachstrom-Kabel, isolierten Drähte und Leitungen. Gegründet am 14.06.1896. Gründung unter Übernahme der Firma Hirschmann & Co. in Rummelsburg mit sämtlichen maschinellen Anlagen. Die Firma Deutsche Kabelwerke vorm. Hirschmann & Co. wurde 1899 geändert in Deutsche Kabelwerke AG. Tochtergesellschaften: 1. Deka-Pneumatik GmbH, Berlin. 2. Deka Siedlung GmbH, Berlin. Großaktionär (1943): Kabelwerk Rheydt AG (über 95%). Ab 1950 Deutsche Kabelwerke GmbH, Rheydt, später AEG-Telefunken Kabelwerke AG.


4. Hamburgische Electricitäts-Werke
3902620


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1942
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: braun/grün
Ausgabeort: Hamburg
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Versorgung des gesamten Gebietes der Hansestadt Hamburg mit elektrischer Energie und Wärme. Gegründet 1888 - AG seit 15.03.1894. Beteiligungen (1943): 1. Elektricitätswerk Unterelbe AG, Hamburg. 2. Stromversorgung Wandsbek GmbH, Hamburg - u.v.m. Großaktionär (1943): Hansestadt Hamburg (sämtliche Vorzugsaktien - einfache Kapitalmehrheit). 1958: Einweihung des Pumpspeicherwerkes Geesthacht. 1972: Das Kernkraftwerk Stade wird in Betrieb genommen, 1976 folgt das Kernkraftwerk Brunsbüttel, 1984 das Kernkraftwerk Krümmel. Die HEW gehört heute zur schwedischen Vattenfall AB. In der "Vattenfall Europe" sind die Unternehmen HEW, Bewag, LAUBAG und VEAG zusammengefasst.

5. Philipp Holzmann
3147600


Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1941
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: braun
Ausgabeort: Frankfurt am Main
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Ausführung aller im Hoch- und Tiefbau vorkommenden Arbeiten, insbesondere Errichtung von Siedlungen, Industriebauten, Wohn- und Geschäftsgebäuden, öffentlichen Bauten, Ausführung von Beton- und Eisenbetonarbeiten usw. Im Jahre 1849 begründete Johann Philipp Holzmann (1805-1870) in Frankfurt (Main) ein Baugeschäft. GmbH seit 1895. Durch Verschmelzung der Philipp Holzmann & Cie. GmbH, die als solche schon vor dem 1. Weltkrieg zu den bedeutendsten Bauunternehmungen der Welt gehörte, mit der Internationalen Baugesellschaft AG entstand schließlich am 30.10.1917 die Philipp Holzmann AG. Vielfältige Zweigniederlassungen sowie Beteiligungen im Baubereich, auch im Ausland (Chile, Frankreich, Griechenland, Peru u.v.a.). Am 01.06.2002 wurde das Insolvenzverfahren eröffnet.

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1. Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank
3103800


Art: Gold-Hypotkenpfandbrief
Ausgabezeitraum: 1924
Nennwert: 1000.- Goldmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Berlin
Maße: 18,5 cm x 26 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Beleihung inländischer Grundstücke mit Hypotheken oder Grundschulden und die Ausgabe von Schuldverschreibungen (Pfandbriefen) auf Grund der erworbenen Hypotheken oder Grundschulden. Gegründet am 11.05.1921. Gründung durch die Preußische Zentralgenossenschaftskasse, Berlin. Großaktionär (1943): Deutsche Zentralgenossenschaftskasse in Berlin (100%). 1947 (1949) zum Neugeschäft verlagert nach Hamburg. 1950 Berliner Wertpapierbereinigung. 1998 bestehend als Deutsche Genossenschaft-Hypothekenbank AG, Hamburg (DG Hyp, Tochter der DZ-Bank).

2. Braunkohle - Benzin Aktiengesellschaft
3580500


Art: Teilschuldverschreibung
Ausgabezeitraum: 1938
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Treibstoffen und Schmierölen unter Verwendung von Braunkohle. Gegründet am 26.10.1934. Eines der größten Werke wurde in Schwarzhheide ab 1935 errichtet. Schwere Kriegsschäden 1945. Nach dem Potsdamer Abkommen wurde das BRABAG-Werk ein SAG-Betrieb (sowjetische staatliche Aktiengesellschaft) und diente den Reparationsleistungen an Polen und der Sowjetunion. Am 01.01.1954 wurde das SAG-Werk in die Hände der damaligen DDR übergeben. Der Name VEB Synthesewerk Schwarzheide wird bis 1990 weltweit bekannt. Das VEB Synthesewerk Schwarzheide, das einschließlich Berufsausbildungen bis zu 6.000 Arbeitsplätze hatte, wurde nach 1990 von der BASF Aktiengesellschaft als BASF Schwarzheide GmbH übernommen. Ein Teil der Altgesellschaft wurde 1949 nach Berlin (West) verlagert. Seit 1963 quotale Ablösung der Teilschuldverschreibungen, Ausgabe von Besserungsscheinen. 1990 Verlagerung der Verwaltung nach Köln, 1998 erneute Sitzverlegung nach Berlin und Umbenennung in BRAUNKOHLE-BENZIN AG (BRABAG).

3. Mansfeld (Aktiengesellschaft für Bergbau und Hüttenbetrieb Eisleben)
8766040


Art: Schuldverschreibung
Ausgabezeitraum: 1939
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Eisleben
Maße: 21,0 cm x 29,7 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Metallhalbfabrikaten aus Kupfer, Messing, Tombak, Oroton, Bronze, Neusilber, Kupfernickel, Mansfeld-Silbernickel usw. Gegründet 1851 - AG seit 18.10.1921. Hervorgegangen aus der Mansfeldschen Kupferschiefer bauenden Gewerkschaft. Tochtergesellschaften und Beteiligungen (1943): 1. Mansfeldscher Kupferschieferbergbau AG, Eisleben. 2. Braunkohlenwerke Salzdetfurth AG, Berlin. 3. Montangesellschaft mbH in Berlin-Charlottenburg. 4. Prinz Carlshütte Eisengießerei und Maschinenbau AG, Rothenburg (Saale). 5. Kurhessischer Kupferschieferbergbau GmbH, Eisleben u.v.a. Großaktionär (1943): Salzdetfurth AG, Berlin (mit ca. 98%). Altgesellschaft 1948 verlagert nach Hannover, Sitz der Verwaltung in Bad Salzdetfurth. Ab 1967 GmbH. Stammbetrieb Eisleben: Enteignet und als VEB "Mansfeld" weiterbetrieben.

4. Dürener Metallwerke Aktiengesellschaft
3462000


Art: Schuldverschreibung
Ausgabezeitraum: 1943
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: braun
Ausgabeort: Berlin
Maße: 21,0 cm x 29,7 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Halb- und Fertigfabrikaten aus Kupfer, Zinn, Zink, Aluminium etc. Gegründet am 18.12.1900 mit Wirkung ab 01.01.1901 unter Übernahme der Geschäftsanteile der Gesellschafter der Dürener Metallwerke Hupertz & Harkort GmbH. Beteiligung (1943): Mecklenburgische Metallwarenfabrik mbh, Berlin (100%). Großaktionär (1943): Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken AG, Berlin (54,5%). Entwickelten u.a. das für die Luftfahrt wichtigen Duralumin. 1949 verlagrt nach Düren. Ab 1953 Busch-Jaeger Dürener Metallwerke AG, Lüdenscheid.

5. Hamburgische Electricitäts-Werke
3902650


Art: Schuldverschreibung
Ausgabezeitraum: 1941
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: braun/gelb
Ausgabeort: Hamburg
Maße: 21,0 cm x 29,7 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Versorgung des gesamten Gebietes der Hansestadt Hamburg mit elektrischer Energie und Wärme. Gegründet 1888 - AG seit 15.03.1894. Beteiligungen (1943): 1. Elektricitätswerk Unterelbe AG, Hamburg. 2. Stromversorgung Wandsbek GmbH, Hamburg - u.v.m. Großaktionär (1943): Hansestadt Hamburg (sämtliche Vorzugsaktien - einfache Kapitalmehrheit). 1958: Einweihung des Pumpspeicherwerkes Geesthacht. 1972: Das Kernkraftwerk Stade wird in Betrieb genommen, 1976 folgt das Kernkraftwerk Brunsbüttel, 1984 das Kernkraftwerk Krümmel. Die HEW gehört heute zur schwedischen Vattenfall AB. In der "Vattenfall Europe" sind die Unternehmen HEW, Bewag, LAUBAG und VEAG zusammengefasst.




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