Nahrungs- und Genußmittel

Aschinger Aktien-Gesellschaft, Berlin
Art: Genußschein
Ausgabezeitraum: 1938
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: blau
Ausgabeort: Berlin
Maße: 21,0 cm x 29,7 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Aschinger" war die bekannteste und größte Firma in der Berliner Gastronomiebranche. 1892 wurde die erste Aschinger-Bierquelle in Berlin errichtet. Gegen Ende des Jahrhunderts gab es bereits etwa 30 derartige Geschäfte. 1900 erfolgte die Gründung einer Familien-AG. 1904 erwarb die Gesellschaft die ersten Grundstücke, auf denen die Bauten Hotel Fürstenhof und Weinhaus Rheingold im Jahre 1905 begonnen wurden. Letzteres wurde im Februar 1906. ersteres im November 1907 eröffnet. 1913 erwarb die Gesellschaft das Palast-Hotel, das nach vollständigem Umbau 1916 wieder eröffnet wurde. 1924 erwarb die Gesellschaft die Mehrheit des Grundkapitals der ,,Geka", Geschäfts- und Kontorhaus AG, der Besitzerin des bekannten Pschorrhauses, Tauentzienstraße 13. gegenüber der Kaiser - Wilhelm - Gedächtnis-Kirche. Im gleichen Jahre erwarb die Gesellschaft die Mehrheit des Grundkapitals der Berliner Hotel-Gesellschaft (Kaiserhof und Baltic) und im Jahre 1926 die Mehrheit des Grundkapitals der Hotelbetriebs-AG (Bristol und Centralhotel). Im Jahre 1927 sind diese beiden Gesellschaften unter der Firma ,,Hotelbetriebs-Aktiengesellschaft" fusioniert. 1935 erfolgten verschiedene Grundstücksverkäufe, darunter auch das Palast-Hotel am Potsdamer Platz, weiter wurden die Aktien der Hotelbetriebs-Aktiengesellschaft abgestoßen. 1937 Erwerb des Grundstückes Friedrichstr. 96. Im Zuge der Arisierung Übernahme sämtlicher Kempinski-Betriebe mit Wirkung ab 01.07.1938. 1943 Verkauf des Grundstücks "Rheingold" am Potsdamer Platz - 1943 Ankauf des Restaurations-Grundstücks Onkel-Toms-Hütte. 1947 übernimmt die Deutsche Treuhandstelle zur Verwaltung beschlagnahmter Güter von Kriegsverbrechern und exponierten Faschisten die im sowjetische Sektor liegende Zentrale der Aschinger AG sowie die dazugehörigen Gaststätten und Großverkaufsstellen. 1971 Umwandlung in eine Einzelfirma, die noch heute existiert.
14,90 EUR
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Böhme Aktiengesellschaft Delitzsch
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1941
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: blau
Ausgabeort: Delitzsch
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Kakao, Schokolade, Pralinen und Süßigkeiten aller Art. Gegründet am 17.12.1906, eingetragen am 15.01.1907. "Gebrüder-Böhme" (1884 gegr.), in den Jahren 1896 bis 1906 von Albert Böhme weiter entwickelt und im Jahre 1906 in eine GmbH umgewandelt - 1907-1922 unter der Firma Delitzscher Schokoladen-Fabrik . AG vormals Gebrüder Böhme". Im Jahre 1922 wurde die Firma in Böhme AG umbenannt. 1953 Sitzverlegung nach Hamburg-Altona. Der Delitzscher Betrieb wurde bis 1990 als VEB Süsswarenkombinat Delitzsch weitergeführt. 1991 Rückerwerb durch die zur Tengelmann-Gruppe gehörende Wissoll Wilhelm Schmitz-Scholl Gmbh, Mülheim, seit 2002 Sitz der Geschäftsführung in Delitzsch.
25,90 EUR
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C.H.Knorr A.G., Heilbronn am Neckar
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1929
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Heilbronn am Neckar
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung und Vertrieb von Nahrungsmitteln aller Art und verwandten Erzeugnissen, insbesondere von Hafernährmitteln, Suppenerzeugnissen, Würze, Fleischbrühwürfeln, Teigwaren, Futtermittel. Gegründet als AG am 11.7.1899 mit Wirkung ab 1.4.1899. Hervorgegangen aus der Firma C. H. Knorr, diese gegründet 1838 als Handelsfirma für Getreide und Hülsenfrüchte in Heilbronn - 1875 erfolgte der Uebergang zur Nahrungsmittelfabrikation. Niederlassungen und Tochterfirmen bestanden 1943 in Bayreuth, Berlin, Wels (Oberdonau), Posen. Ferner bestand eine Beteiligung von 25 % an der Mondamin GmbH, Berlin (gegründet am 11.9.1913). Nach dem Wiederaufbau der im Krieg teilweise zerstörten Produktionsanlagen wird das Knorr-Sortiment an die veränderten Ernährungsgewohnheiten angepasst. 1962 wird in Heilbronn das Institut für Forschung und Entwicklung gegründet, 1967 das Kochzentrum. Ende der Fünfziger Jahre fusioniert Knorr mit der Maizena GmbH, die 1998 in den Bestfoods Konzern umfirmiert. Im Herbst 2000 wird Bestfoods von der englisch-niederländischen Konsumgüterfirma Unilever übernommen.
32,90 EUR
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Dessauer Werke für Zucker- und Chemische Industrie Aktiengesellschaft
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1942
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: rosa
Ausgabeort: Dessau
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln. Gegründet am 19.07.1921 - eingetragen am 30.07.1921. Beteiligungen (1943): 1. Dessauer Zucker-Raffinerie GmbH in Dessau. 2. Zucker-Raffinerie Hildesheim GmbH in Hildesheim. 3. Gebrüder Dippe AG, Quedlinburg u.v.a. Die "Dessauer Werke für Zucker und chemische Industrie AG", im Volksmund "Fine" genannt, waren der größte Hersteller von Zyklon B. Am 11.09.1921 wurde die Fine gegründet. Aus der bei der Entzuckerung der Rübenmelasse anfallenden Schlempe stellte man dort weitere Produkte her, später darunter auch Blausäure. Ab 1924 produzierte man daraus Zyklon B. Sobald das Zyklon in Büchsen fertig verpackt war, ging es in das Lager der Degesch über. Der Versand war Angelegenheit der Degesch. Auch Teile der Maschinen und Anlagen gehörten der Degesch. Im März 1944 fallen erstmals Bomben auf die Dessauer Zuckerraffinerie und beschädigen diese schwer. Am 07.03.1945 wurde die Produktionsanlage und das Lager durch Luftangriffe vollständig zerstört. Eine Produktion war nicht mehr möglich. Nach dem Krieg ging die Fine wieder in Produktion und wurde 1948 enteignet. Sie hieß nun "VVB Zuckerrafinerie Dessau" und ab 1952 "VEB Gärungschemie Dessau". In Jahr 1951 wurde die Anlage zur Herstellung von Zyklon B nach alten Plänen wieder aufgebaut und produzierte bis in die 60er Jahre hinein das Produkt unter dem Namen Cyanol. Ein Teil der Firma wurde 1949 nach Braunschweig verlagert, 1958 nach Hannover und firmierte ab 1966 als GmbH.
20,90 EUR
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Erste Deutsche Dampflebertranfabrik Oskar Neynaber & Co. A.-G.
Art: Namensaktie
Ausgabezeitraum: 1922
Nennwert: 1000.- Mark
Farbe: grün
Ausgabeort: Geestemünde (HB)
Maße: 25 cm x 37 cm

Besonderheit: am 26.6.1924 umgestellt auf GM 100.-

Bemerkung:
Herstellung von Medizinal-Lebertran, Viehlebertran, technischer Tran: Ölsäure (Olein), Stearin, Destillatfettsäuren, Fettalkohole, Walrat, Rohglyzerin, Trennwachs und Trennöl für das Bäckereigewerbe. Gegründet am 1.1.1898 - als AG am 20.6.1908 - eingetragen am 8.7.1908. Hervorgegangen aus der KG Erste Deutsche Dampflebertranfabrik Oscar Neynaber u. Co. Aufbau und Entwicklung: 1902 als KG Oscar Neynaber & Co. durch Hinzutritt von 8 Fischdampfer-Reedern. Nach 1908 Beteiligung auf Gegenseitigkeit mit der J. Speneer Ltd. Comp. in Aberdeen. Die 25 % Beteiligung an dieser Gesellschaft wurden im Dezember 1914 in London versteigert. Die Firma Speneer blieb Aktionär der Gesellschaft. Die Fabrik Loxstedt wurde 1923 auf 25 Jahre an die Deutschen Myrabola-Werke verpachtet, nach deren Zusammenbruch 1929 wieder in eigene Regie übernommen. Nach der Wiederaufnahme der Fabrik Loxstedt 1929/30 Aufbau einer Destillations-und Presse-Anlage für tierische Fette sowie einer Extraktion für technische Öle und Fette. Die Herstellung von Fischmehl ist vorläufig aufgegeben worden. Großaktionär (1943): Dir. Oscar Neynaber, Wesermünde (35 %). Nach 1945 Neynaber Chemie GmbH, Loxstedt, heute Cognis Deutschland GmbH & Co. KG, Standort Loxstedt ist eine Tochtergesellschaft der Fa. Cognis Deutschland GmbH & Co. KG, Düsseldorf. Cognis wurde 1999 als Tochter von Henkel gegründet und 2001 an Privat Equity Funds verkauft. In Loxstedt werden Gleitmittel und Weichmacher für Kunststoffe hergestellt.
28,90 EUR
Endpreis - Kein MwSt. Ausweis zzgl. Versand
Fr. Hensel & Haenert Aktiengesellschaft in Halle a. S.
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1922
Nennwert: 1000.- Mark
Farbe: grün
Ausgabeort: Halle a. S.
Maße: 23 cm x 35 cm

Besonderheit: umgestellt auf RM 100.-.

Bemerkung:
Betrieb einer Kaffeegroßrösterei, einer Kolonialwaren-Großhandlung sowie aller dazugehörigen oder damit in Zusammenhang stehenden Nebengewerbe. Gegründet 1820 - AG seit 25.9.1911 (rückwirkend zum 1.1.1911) - eingetragen am 12.10.1911. Die Gesellschaft war eine Familiengründung. Besitztum (1943): Die Gesellschaft besaß in Halle die Grundstücke und Gebäude Kl. Märkerstr. 5 und 6, Kl. Brauhausstraße 23, 24 und 25 und Hafenstr. 38a. Die Firma Fr. Hensel & Haenert existierte als Lebensmittel-Großhandlung in der Form einer KG noch bis Anfang 1981.
28,90 EUR
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Gebrüder Stollwerck Aktiengesellschaft
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1932
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: orange
Ausgabeort: Köln
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Schokoladen, Kakao, Zuckerwaren, Biskuit, Früchten usw. Gegründet am 06.07.1902 mit Wirkung ab 01.01.1902 unter Übernahme der offenen Handelsgesellschaft "Königl. Preuß. und Kaiserl. Oesterr. Hof-Chokoladefabrikanten Gebrüder Stollwerck" zu Köln, die aus einer 1839 gegründeten Hustenbonbonfabrik hervorging. Diverse kleinere Tochtergesellschaften, meist im Vertriebsbereich (u.a. Automatenaufstellung). 1971 Übernahme durch Dr. Hans Imhoff. 1979 Übernahme von Sprengel, 1997 von Sarotti, zahlreiche weitere Übernahmen. Mit Marken wie Alpia, Sarotti, Gubor, Schwarze Herren Schokolade, Eszet-Schnitten, Alprose, Van Houten, Jacques oder Scho-Ka-Kola einer der bedeutenden europäischen Schokoladenkonzerne.
22,90 EUR
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Hallesche Salzwerke und Chemische Fabrik Kalbe AG
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1938
Nennwert: 300.- Reichsmark
Farbe: gelb
Ausgabeort: Calbe (Saale)
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Gewinnung bzw. Herstellung von Siedesalz, Steinsalz, Gelatine, Dicalciumphosphat und phosphorsäurehaltigem Düngekalk. Gegründet am 14.11.1905 unter dem Namen "Hallesche Kaliwerke AG" in Köln. Am 25.05.1929 Änderung der Firma in Hallesche Salzwerke AG, Schlettau. - Nach Übernahme der Chemischen Fabrik Kalbe GmbH wurde laut Generalversammlungsbeschluß v. 14.06.1937 die Firma in Hallesche Salzwerke und Chemische Fabrik Kalbe AG geändert. Beteiligung: Halsa-Platte, GmbH, Schlettau. 1959 Sitzverlegung nach Düsseldorf.
15,90 EUR
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Hartwig & Vogel Aktiengesellschaft
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1942
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: oliv
Ausgabeort: Dresden
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung, Ankauf und Vertrieb von Schokoladen, Kakao, Marzipan, Konfitüren, Honigkuchen, Zucker- und Teigwaren aller Art - ferner Herstellung von Ausstattungen, und Verpackungsgegenständen für den Vertrieb der Fabrikate, sowie Handel mit sonstigen Artikeln, insbesondere Groß- und Kleinhandel mit Kaffee, Tee und Tabakwaren - ferner Betrieb und Vertrieb von automatischen Apparaten aller Art. Gegründet am 28.2.1910 mit Wirkung ab 1.5.1909 - eingetragen am 19.5.1910. 1925 wurde die Automat AG, Dresden, durch Fusion übernommen. Die H.-V. vom 23.11.1935 beschloß Ausgründung der Bodenbacher Niederlassung der Gesellschaft und Verkauf der Aktien nach durchgeführter Umwandlung in eine selbständige AG. 1943 bestanden Verkaufsgeschäfte in Dresden (Altmarkt 15 und Hauptstraße 26), Berlin, Frankfurt (Main), Hamburg, Hannover, Leipzig, München. 1950 verlagert nach Einbeck, 1951 auf die Kant Chocoladenfabrik AG, Einbeck, übergegangen (Neue Firma: Kant-Hartwig & Vogel AG, Einbeck, 1957 gelöscht).
24,90 EUR
Endpreis - Kein MwSt. Ausweis zzgl. Versand
Hartwig & Vogel Aktiengesellschaft
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1932
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: braun
Ausgabeort: Dresden
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung, Ankauf und Vertrieb von Schokoladen, Kakao, Marzipan, Konfitüren, Honigkuchen, Zucker- und Teigwaren aller Art - ferner Herstellung von Ausstattungen, und Verpackungsgegenständen für den Vertrieb der Fabrikate, sowie Handel mit sonstigen Artikeln, insbesondere Groß- und Kleinhandel mit Kaffee, Tee und Tabakwaren - ferner Betrieb und Vertrieb von automatischen Apparaten aller Art. Gegründet am 28.2.1910 mit Wirkung ab 1.5.1909 - eingetragen am 19.5.1910. 1925 wurde die Automat AG, Dresden, durch Fusion übernommen. Die H.-V. vom 23.11.1935 beschloß Ausgründung der Bodenbacher Niederlassung der Gesellschaft und Verkauf der Aktien nach durchgeführter Umwandlung in eine selbständige AG. 1943 bestanden Verkaufsgeschäfte in Dresden (Altmarkt 15 und Hauptstraße 26), Berlin, Frankfurt (Main), Hamburg, Hannover, Leipzig, München. 1950 verlagert nach Einbeck, 1951 auf die Kant Chocoladenfabrik AG, Einbeck, übergegangen (Neue Firma: Kant-Hartwig & Vogel AG, Einbeck, 1957 gelöscht).
21,90 EUR
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Herz Oelfabriken Wittenberge Aktiengesellschaft umfirmiert in Märkische Oelwerke Aktiengesellschaft
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1940
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: braun
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung pflanzlicher Oele, insbesondere von Mohn-, Rüb-, Soya-, Sonnenblumenöl, roh und veredelt, und als Rückstand: Futterschrot. Gegründet am 19.6.1929 mit Wirkung ab 1.5.1929 - eingetragen am 14.8.1929. Firma bis 18.6.1938: S. Herz Oelfabriken Wittenberge AG, dann bis 9.9.1942: Herz Oelfabriken Wittenberge AG, danach: Märkische Oelwerke AG. Die Gesellschaft übernahm am 1.5.1929 von der S. Herz GmbH die Wittenberger Ölinteressen. Die Produktionsstätten wurden laufend modernisiert und vergrößert. 1939 wurde eine kontinuierliche Extraktionsanlage System Hildebrandt erstellt, womit die Gesellschaft eine Anlage besaß, die seinerzeit zu den modernsten gezählt werden durfte. 1955 als vermögenslose Gesellschaft von Amts wegen gelöscht (Amtsgericht Berlin-Charlottenburg). Im April 1945 wurde die Ölfabrik stillgelegt. Zunächst übernahmen sowjetische Offiziere die Leitung des Betriebes, bis ein deutscher Betriebsleiter eingesetzt wurde und ab 1.8.1949 die Wittenberger Ölmühle ein VEB wurde. Nachdem am 26.6.1990 ein neuer Gesellschaftsvertrag für die Märkische Ölmühle G.m.b.H. geschlossen worden war, produzierte der Betrieb nur noch bis zum 18. Januar 1991 Öl. Der Ölmühlbetrieb ging in Liquidation.
25,90 EUR
Endpreis - Kein MwSt. Ausweis zzgl. Versand
I. O. Preuß Aktiengesellschaft
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1940
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: oliv
Ausgabeort: Königsberg i. Pr. (Op) / Kaliningrad (RUS)
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit: Lit. A 1000 RM

Bemerkung:
Herstellung und Vertrieb von Spiritus, Spirituosen, Wein, Fruchtsäften und anderen Artikeln der Nahrungs- und Genussmittelbranche, insbesondere Fortbetrieb des unter der Firma I. O. Preuss seit 1877 betriebenen Fabrik- und Handelsgeschäfts. Gegründet am 1.1.1921 - eingetragen am 21.3.1921. Das Branntweinkontingent der Gesellschaft betrug 1932 161.481 Liter Weingeist. Die Gesellschaft beschäftigte 1932 etwa 50 Angestellte und Arbeiter. Großaktionäre (1932): Familie Preuss und Rückforth-Konzern (je 50 %).
39,90 EUR
Endpreis - Kein MwSt. Ausweis zzgl. Versand
Julius Meinl Aktiengesellschaft
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1941
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: rosa
Ausgabeort: Wien (Österreich)
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Import, Export und sonstiger Handel mit Kaffee, Tee, Rum, Öl, Kakao, Wein, Zucker - die fabrikmäßige Kaffeebrennerei sowie die fabrikmäßige Erzeugung und Handel mit Marmelade, Dunstobst, Kompott, Schokolade, Kakao, Feigenkaffee, Pralinees, Kakes, Kaffeesurrogaten, Senf und sonstigen Approvisionierungsartikeln sowie die Ausbeutung von eigenen und gepachteten Mineralquellen und der fabrikmäßige Betrieb des Zuckerbäckergewerbes. Gegründet 1862, AG seit 27.11.1919. Laut Hauptversammlung vom 3.1.1939 wurde die Satzung dem deutschen Aktiengesetz angepaßt und neu gefaßt. Das Stammhaus der Gesellschaft war die 1862 gegründete Kaffee- und Tee-Importfirma Julius Meinl in Wien, die dann um die Mitte der 1890er Jahre zunächst in Wien und bald in der ganzen k.u.k. Monarchie Kaffee- und Tee-Spezialgeschäfte, in denen auch andere einschlägige Waren, wie Kakao, Schokolade, Rum usw. erhältlich waren, als Filialen errichtete. 1914 besaß die Firma in der Donaumonarchie bereits 105 Filialen. Da es nach der Aufteilung der österreichisch-ungarischen Monarchie für das Stammhaus immer schwerer wurde, als Einzelfirma ihre nun in den Nachfolgestaaten gelegenen Filialen organisatorisch zusammenzufassen, wurde das Wiener Stammhaus 1919 in eine AG umgewandelt und in Prag, Warschau, Bukarest und Agram je eine Julius Meinl AG gegründet, an der sich die Wiener Meinl-AG namhaft beteiligte. Die Wiener Meinl-AG war damit das Zentralunternehmen eines internationalen Konzerns geworden, der nach dem Ersten Weltkrieg die Zahl seiner Filialen noch bedeutend vermehrte. In der Zwischenkriegszeit wurde auch in Berlin eine Meinl-AG mit Filialen errichtet, während die italienischen Filialen in eine italienische Einzelfirma eingebracht wurden. Beteiligungen (1943): Die Gesellschaft hatte eine Vielzahl von Beteiligungen, meist im angestammten Geschäftsbereich, sowohl im In- als auch im Auslande. Großaktionär (1943): Generalkonsul Komm.-Rat Julius Meinl, Wien (100 %). 1939 hatte Julius Meinl europaweit über 1.000 Filialen, Franchisenehmer und viele Fabriken. Durch den 2. Weltkrieg gingen viele der Standorte in den Nachfolgestaaten des österreichischen Kaiserreiches verloren oder wurden im Krieg zerstört. Im Zentrum Wiens wurde im Jahr 2000 das Geschäft am Graben wesentlich vergrößert und als Gourmet Geschäft "Meinl am Graben" wiedereröffnet. Bekannteste Marke ist der Meinl Mohr.
29,90 EUR
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König Friedrich August-Mühlenwerke Aktiengesellschaft
Art: Vorzugsaktie
Ausgabezeitraum: 1928
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: braun
Ausgabeort: Dölzschen-Dresden (Sn)
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Betrieb der Gesellschaft gehörigen Weizen- und Roggenmühlen in Dölzschen und Dresden-Coschütz, Handel und Verwertung von Getreide und Mühlenerzeugnissen - außer Brotfabrikation. Gegründet am 13.8. und 15.10.1910 mit Wirkung ab 1.7.1910 - eingetragen am 2.11.1910. Anlagen (1943): 2 automatische Mühlen in Coschütz und Dölzschen. Die frühere dritte Mühle der Gesellschaft in Naundorf wurde 1928 verkauft. 1946 umfirmiert in Dölzschner Mühlenwerke AG, Dresden - Aktien seit 1994 kraftlos.
25,90 EUR
Endpreis - Kein MwSt. Ausweis zzgl. Versand
Landshuter Keks- und Nahrungsmittelfabrik AG
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1922
Nennwert: 1000.- Mark
Farbe: gelb
Ausgabeort: Landshut
Maße: 21,5 cm x 34 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Nahrungs- und Genußmitteln aller Art, insbesondere von Backwaren, Kakao- und Schokoladeerzeugnissen sowie von Lebkuchen. Gegründet am 17.12.1912 unter der Firma Landshuter Bisquit- und Keksfabrik H. L. Klein Akt.-Ges. Am 08.10.1918 Änderung der Firma in Landshuter Keks- und Nahrungsmittelfabrik A.-G., am 19.06.1925 in Landshuter Keks- und Nahrungsmittelfabrik AG. Großaktionär: C. u. F. Brandt G. m. b. H., Hagen-Haspe (Mehrheit). 1951 geändert in C. & F. Brandt Schokoladenfabrik "Zugspitze" GmbH, Landshut.
18,90 EUR
Endpreis - Kein MwSt. Ausweis zzgl. Versand
Magdeburger Mühlenwerke
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1928
Nennwert: 400.- Reichsmark
Farbe: braun
Ausgabeort: Magdeburg
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Betrieb einer Mühle - Erzeugung von Weizenmehl, Roggenmehl, Hartweizengries usw. Gegründet am 30.07.1896 mit Wirkung ab 01.10.1895 unter Übernahme der seit 1869 bzw. 1887 bestehenden Firma Ebering & Heinrich und F .A. Voigt. Firma bis 30.01.1920 - Magdeburger Mühlenwerke, Nudel- und Couleur-Fabrik, Magdeburg, danach Magdeburger Mühlenwerke AG. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Betrieb verstaatlicht und Bestandteil des Nahrungs- und Genussmittel-Kombinats. Nach der Wiedervereinigung Umwandlung in eine GmbH. Seit 1992 befindet sich die Magdeburger Mühlenwerke GmbH wieder in privater Hand.
24,90 EUR
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Norddeutsche Eiswerke Actiengesellschaft
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1933
Nennwert: 300.- Reichsmark
Farbe: braun/blau
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Errichtung und der Betrieb von Eiswerken und der Handel mit Eis sowie die Errichtung und der Betrieb von Kühl- und Gefrierhäusern. Gegründet am 2.9.1872. Die Gesellschaft errichtete zunächst nach amerikanischem Muster in Köpenick, Rummelsburg und Plötzensee große Holzschuppen zur Aufbewahrung von Natureis, welches in den Seen und Flüssen gewonnen wurde. Das Unternehmen entwickelte sich anfangs in sehr bescheidenen Grenzen. Da in den eisarmen Wintern die gewonnenen Eismassen zur Befriedigung des Bedarfs nicht ausreichten, legte man Ende der 70er Jahre kleine Kunsteisfabriken auf den betreffenden Grundstücken an. Die gesamte Entwicklung der Gesellschaft war auch in den späteren Jahren recht ungünstig - es wurde versucht, mit verschiedenen Nebenbetrieben die Rentabilität der Gesellschaft zu steigern. Jedoch gelang dieses recht wenig, so daß bis zum Jahre 1913 die Aktionäre im Durchschnitt nur eine Dividende von ca. 1/2 % pro Jahr erhielten. Erst durch den Neubau einer der modernen Kältetechnik entsprechenden Kunsteisfabrik in den Jahren 1913/14 wurde eine andere Basis für die Gestaltung des Geschäfts geschaffen und das gesamte Unternehmen zu einer Gesundung geführt. Beteiligung (1943): Groß-Berliner Kunsteisgesellschaft mbH, Berlin. Großaktionär (1943): Gesellschaft für Industriebeteiligungen mbH, Hamburg (über 50 % der Stammaktien und sämtliche Vorzugsaktien). Firmenmantel: 1977 verlagert nach Hamburg als Norddeutsche Eiswerke AG, Hamburg, 1986 von Amts wegen gelöscht.
29,90 EUR
Endpreis - Kein MwSt. Ausweis zzgl. Versand
Norddeutsche Eiswerke Actiengesellschaft
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1933
Nennwert: 500.- Reichsmark
Farbe: rosa
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Errichtung und der Betrieb von Eiswerken und der Handel mit Eis sowie die Errichtung und der Betrieb von Kühl- und Gefrierhäusern. Gegründet am 2.9.1872. Die Gesellschaft errichtete zunächst nach amerikanischem Muster in Köpenick, Rummelsburg und Plötzensee große Holzschuppen zur Aufbewahrung von Natureis, welches in den Seen und Flüssen gewonnen wurde. Das Unternehmen entwickelte sich anfangs in sehr bescheidenen Grenzen. Da in den eisarmen Wintern die gewonnenen Eismassen zur Befriedigung des Bedarfs nicht ausreichten, legte man Ende der 70er Jahre kleine Kunsteisfabriken auf den betreffenden Grundstücken an. Die gesamte Entwicklung der Gesellschaft war auch in den späteren Jahren recht ungünstig - es wurde versucht, mit verschiedenen Nebenbetrieben die Rentabilität der Gesellschaft zu steigern. Jedoch gelang dieses recht wenig, so daß bis zum Jahre 1913 die Aktionäre im Durchschnitt nur eine Dividende von ca. 1/2 % pro Jahr erhielten. Erst durch den Neubau einer der modernen Kältetechnik entsprechenden Kunsteisfabrik in den Jahren 1913/14 wurde eine andere Basis für die Gestaltung des Geschäfts geschaffen und das gesamte Unternehmen zu einer Gesundung geführt. Beteiligung (1943): Groß-Berliner Kunsteisgesellschaft mbH, Berlin. Großaktionär (1943): Gesellschaft für Industriebeteiligungen mbH, Hamburg (über 50 % der Stammaktien und sämtliche Vorzugsaktien). Firmenmantel: 1977 verlagert nach Hamburg als Norddeutsche Eiswerke AG, Hamburg, 1986 von Amts wegen gelöscht.
20,90 EUR
Endpreis - Kein MwSt. Ausweis zzgl. Versand
Norddeutsche Hochseefischerei Aktiengesellschaft
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1936
Nennwert: 200.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Wesermünde-G (Geestemünde) Niedersachsen
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Betrieb des Fischfanges mit Dampfern oder anderen Fahrzeugen, Verwertung des Fanges und Betrieb aller damit zusammenhängenden Geschäfte und Unternehmungen. Gegründet am 23.7.1907, eingetragen am 7.8.1907. Beteiligungen (1943): 1. Deutsche Stock- u. Klippfischwerke GmbH. 2. Deutsche Fischerei GmbH, Wesermünde-F. Aufgrund der schlechten Fangergebnisse in den 60er Jahren (der Hering war in der Nordsee überfischt), 1967 Fusion mit der Bremen-Vegesacker Fischerei-Gesellschaft. Diese Gemeinschaft wurde 1969 von der Nordsee Deutsche Hochseefischerei übernommen. 1997 sorgten die Apax Fonds für den Leveraged Buy-out der Firma Nordsee von Unilever.
27,90 EUR
Endpreis - Kein MwSt. Ausweis zzgl. Versand
Norddeutsche Hochseefischerei Aktiengesellschaft
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1922
Nennwert: 1000.- Mark
Farbe: grün/braun
Ausgabeort: Geestemünde Niedersachsen
Maße: 37,5 cm x 26,5 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Betrieb des Fischfanges mit Dampfern oder anderen Fahrzeugen, Verwertung des Fanges und Betrieb aller damit zusammenhängenden Geschäfte und Unternehmungen. Gegründet am 23.7.1907, eingetragen am 7.8.1907. Beteiligungen (1943): 1. Deutsche Stock- u. Klippfischwerke GmbH. 2. Deutsche Fischerei GmbH, Wesermünde-F. Aufgrund der schlechten Fangergebnisse in den 60er Jahren (der Hering war in der Nordsee überfischt), 1967 Fusion mit der Bremen-Vegesacker Fischerei-Gesellschaft. Diese Gemeinschaft wurde 1969 von der Nordsee Deutsche Hochseefischerei übernommen. 1997 sorgten die Apax Fonds für den leveraged buyout (fremdfinanzierte Übernahme) der Firma Nordsee von Unilever.
25,90 EUR
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