Bergbau und Minen

A. Riebeck'sche Montanwerke Aktiengesellschaft
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1943
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: blau
Ausgabeort: Halle (SA)
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Erwerb und Betrieb von Bergwerken, chemischen Fabriken und sonstigen Unternehmungen, die sich mit der Gewinnung, Verarbeitung, Verwertung und dem Transport von Kohlen, sonstigen nutzbaren Mineralien und auch Öl befassen, die Verwertung und der Vertrieb aller in solchen Werken und Unternehmungen gewonnenen Erzeugnisse sowie die Vornahme aller mit diesen Zwecken unmittelbar oder mittelbar in Verbindung stehenden Hilfs- und Nebengeschäfte. Gegründet am 10.6.1883 - eingetragen am 30.6.1883. Nach dem Tode des alleinigen Besitzers Komm.-Rat Riebeck wurde die Gesellschaft zwecks Auseinandersetzung von dessen Erben gegründet. 1888 wurden sämtliche Aktien an ein Konsortium verkauft. Die Firma lautete bis 23.6.1923: A. Riebeck'sche Montanwerke AG, dann Hugo Stinnes-Riebeck Montan- und Oelwerke und lt. Beschluß der G.-V. vom 30.9.1925 wieder A. Riebeck'sche Montanwerke AG. Die Gesellschaft hatte vielfältigste Besitztümer und Beteiligungen, so z.B. Bergwerksbesitz im a) Oberröblinger Bezirk, b) Hallescher Bezirk, c) Weissenfels-Zeitzer Bezirk. Des weiteren Mineralöl-, Paraffin-, Kerzen- u. Montanwachsfabriken sowie Ölbeteiligungen: Die Gesellschaft war an der Deutschen Gasolin AG, Berlin, mittelbar neben der I.G. Farbenindustrie AG, der Standard Oil-Company sowie dem Englisch-Holländischen Oeltrust (Shell-Gruppe) beteiligt. Die Gasolin AG vertrieb die gesamte chemische Produktion (Öle, Wachse, Paraffin, Kerzen usw.) der Gesellschaft. Weitere Beteiligungen: 1923/24 wurden die Mehrheiten der Kuxe der Gewerkschaft der Braunkohlengrube Concordia bei Nachterstedt und der Gewerkschaft Messel auf Grube Messel bei Darmstadt erworben - der dadurch erworbene Einfluss bedeutete eine Erweiterung und Stärkung des Konzerns, insbesondere seiner Ölbasis. Nach 1926 ging die Gesellschaft in der I.G. Farbenindustrie AG auf. Firmenmantel: 1966 verlagert nach Frankfurt/Main und aufgelöst, DM-Aktien (WKNR 704 801), 1998 A. Riebeck'sche Montanwerke AG i.L., Frankfurt/Main. Die Abfindung der freien Aktionäre sorgte für viele Jahre währende Prozesse gegen die Gesellschaft.
21,90 EUR
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Alpine Montan Aktiengesellschaft 'Hermann Göring' Linz
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1939
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Linz
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Montanwirtschaft. Gegründet im Mai 1938, entstanden aus der Vereinigung der VOEST, Vereinigte Österreichische Eisen- und Stahlwerke AG, Linz, Tochtergesellschaft der Reichswerke in Berlin ("Reichswerke AG für Erzbergbau und Eisenhütten 'Hermann Göring' Linz") mit der Alpine Montan AG. Im Juli 1938 begann der Bau der Hütte Linz, am 1.10.1941 wurde der 1. Hochofen angeblasen, bis 1944 wurden drei weitere Hochöfen fertiggestellt. Auf dem Werksgelände wurde auch der Rüstungsbetrieb "Eisenwerke Oberdonau AG" erbaut. Ab Juli 1944 wurden die Anlagen durch Bombardierung zerstört, 1945 als deutsches Eigentum von der amerikanischen Besatzungsmacht beschlagnahmt. 1946 wurde der seit Juli 1945 "Vereinigte österreichische Eisen- und Stahlwerke AG" (VÖEST) genannte Betrieb von der Alpine Montan AG getrennt, verstaatlicht und von der amerikanischen Besatzungsmacht den österreichischen Behörden übergeben (verstaatlichte Industrie). Ab 1947 nahm die VÖEST als Blechhersteller einen großen Aufschwung und wurde zum exportorientierten Paradeunternehmen der verstaatlichten Industrie. 1973 wurde die nunmehrige VOEST mit der Oesterreichisch-Alpine Montangesellschaft zur VOEST-Alpine AG zusammengeschlossen, die der Österreichischen Industrieverwaltungs-AG (ÖIAG, Österreichische Industrieholding AG) unterstellt war. Die in den folgenden Jahren beginnende Stahlkrise mit schrumpfenden Märkten führte ab 1975 zu Personalabbau und führte 1985 zu schweren Verlusten (VOEST-Alpine AG 11,1 Milliarden Schilling, Intertrading 2,4 Milliarden Schilling) und zur Umstrukturierung des Betriebs. Die Beschäftigtenzahl ging bei der VOEST-Alpine AG 1980-85 von 41.900 auf 38.100 zurück, der Gesamtkonzern wurde von 79.400 auf 69.700 Mitarbeiter verkleinert - gleichzeitig stieg der Umsatz bei der VOEST-Alpine AG (ohne Intertrading) von 32,9 Milliarden Schilling auf 46,9 Milliarden Schilling, der Gesamtkonzern erhöhte seinen Umsatz in diesem Zeitraum von 58 Milliarden Schilling auf 97 Milliarden Schilling (konsolidierter Weltumsatz). 1988/89 wurde die VOEST-Alpine AG in 6 Branchenholdings aufgeteilt: VOEST Alpine Stahl AG - Stahl Linz Ges. mbH - Maschinen- und Anlagenbauholding AG - Industrieanlagenbau Ges. mbH - Bergbau Holding AG - Machinery, Construction & Engineering Ges. mbH. Umsatz der Gruppe 2004/2005 war 5,8 Mrd Euro.
14,90 EUR
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Anhaltische Kohlenwerke
Art: Inhabervorzugsaktie
Ausgabezeitraum: 1907
Nennwert: 1000.- Mark
Farbe: braun
Ausgabeort: Frose in Anhalt (SA)
Maße: 26 cm x 38 cm

Besonderheit: umgestellt auf RM 300.-

Bemerkung:
Förderung bzw. Produktion von Rohbraunkohle, Braunkohlenbriketts, Braunkohlenkoks, Koksstaub, Schwärze, Braunkohlenteer, Solaröl, Treibölen aller Art, Gelböl, Paraffinöl, verschiedenen Heizölen, Pech, Blasenkoks, Paraffin, Auto-Betriebsstoff, Kerzen, Ton, Ziegelsteine, elektrische Energie. Gegründet am 5.2.1881. 1908 Verlegung der Hauptverwaltung und des Sitzes der Gesellschaft von Frose nach Halle, 1940 nach Berlin. Beteiligungen (1943): 1. Braunkohle-Benzin AG, Berlin. 2. Merseburger Überlandbahnen AG, Ammendorf b. Halle (Saale). 3. Thüringische Kohlen- und Brikett-Verkaufsgesellschaft mbH, Berlin, mit 16 Untergesellschaften. Großaktionäre (1943): Mitteldeutsche Stahlwerke GmbH (Flick), Harpener Bergbau-AG (Mehrheit). 1950 verlagert nach Berlin (West). 1952 Berliner Wertpapierbereinigung, später umfirmiert in Anhaltische Kohlenwerke AG, Berlin (West). 1983 umgewandelt in AK-Vermögensverwaltungs-GmbH, Berlin (West). Heute Anteilsbesitz (20 %) der Deutschen Bank AG, Geschäftssitz der Gesellschaft in Düsseldorf.
42,90 EUR
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Anhaltische Kohlenwerke
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1920
Nennwert: 1000.- Mark
Farbe: ocker
Ausgabeort: Halle (Saale) (SA)
Maße: 23,5 cm x 34 cm

Besonderheit: umgestellt auf RM 300.-

Bemerkung:
Förderung bzw. Produktion von Rohbraunkohle, Braunkohlenbriketts, Braunkohlenkoks, Koksstaub, Schwärze, Braunkohlenteer, Solaröl, Treibölen aller Art, Gelböl, Paraffinöl, verschiedenen Heizölen, Pech, Blasenkoks, Paraffin, Auto-Betriebsstoff, Kerzen, Ton, Ziegelsteine, elektrische Energie. Gegründet am 5.2.1881. 1908 Verlegung der Hauptverwaltung und des Sitzes der Gesellschaft von Frose nach Halle, 1940 nach Berlin. Beteiligungen (1943): 1. Braunkohle-Benzin AG, Berlin. 2. Merseburger Überlandbahnen AG, Ammendorf b. Halle (Saale). 3. Thüringische Kohlen- und Brikett-Verkaufsgesellschaft mbH, Berlin, mit 16 Untergesellschaften. Großaktionäre (1943): Mitteldeutsche Stahlwerke GmbH (Flick), Harpener Bergbau-AG (Mehrheit). 1950 verlagert nach Berlin (West). 1952 Berliner Wertpapierbereinigung, später umfirmiert in Anhaltische Kohlenwerke AG, Berlin (West). 1983 umgewandelt in AK-Vermögensverwaltungs-GmbH, Berlin (West). Heute Anteilsbesitz (20 %) der Deutschen Bank AG, Geschäftssitz der Gesellschaft in Düsseldorf.
34,90 EUR
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Anhaltische Kohlenwerke
Art: Inhabervorzugsaktie
Ausgabezeitraum: 1920
Nennwert: 1000.- Mark
Farbe: grün
Ausgabeort: Halle (Saale) (SA)
Maße: 23,5 cm x 34 cm

Besonderheit: umgestellt auf RM 300.-

Bemerkung:
Förderung bzw. Produktion von Rohbraunkohle, Braunkohlenbriketts, Braunkohlenkoks, Koksstaub, Schwärze, Braunkohlenteer, Solaröl, Treibölen aller Art, Gelböl, Paraffinöl, verschiedenen Heizölen, Pech, Blasenkoks, Paraffin, Auto-Betriebsstoff, Kerzen, Ton, Ziegelsteine, elektrische Energie. Gegründet am 5.2.1881. 1908 Verlegung der Hauptverwaltung und des Sitzes der Gesellschaft von Frose nach Halle, 1940 nach Berlin. Beteiligungen (1943): 1. Braunkohle-Benzin AG, Berlin. 2. Merseburger Überlandbahnen AG, Ammendorf b. Halle (Saale). 3. Thüringische Kohlen- und Brikett-Verkaufsgesellschaft mbH, Berlin, mit 16 Untergesellschaften. Großaktionäre (1943): Mitteldeutsche Stahlwerke GmbH (Flick), Harpener Bergbau-AG (Mehrheit). 1950 verlagert nach Berlin (West). 1952 Berliner Wertpapierbereinigung, später umfirmiert in Anhaltische Kohlenwerke AG, Berlin (West). 1983 umgewandelt in AK-Vermögensverwaltungs-GmbH, Berlin (West). Heute Anteilsbesitz (20 %) der Deutschen Bank AG, Geschäftssitz der Gesellschaft in Düsseldorf.
34,90 EUR
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Bau-Kredit-Aktiengesellschaft
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1930
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: ocker
Ausgabeort: Berlin
Maße: 21,0 cm x 29,7 cm

Besonderheit: umgestellt auf RM 500.- am 22.10.1936

Bemerkung:
Baufinanzierung, Grundstücksverwaltung. Gegründet am 23.5.1928 - eingetragen am 18.6.1928. Großaktionäre (1943): Deutsche Bau- und Boden-Bank AG, Berlin - Hardy & Co. GmbH, Berlin - Bankhaus Eichborn & Co., Breslau. Lt. H.-V.-B. vom 8.3.1940 wurde die Gesellschaft aufgelöst. - Abwickler: Gerichtsass. a. D. Hans Feldmann, Berlin. 1950 Berliner Wertpapierbereinigung, 1983 nach Abwicklung erloschen.
19,90 EUR
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Bergbau-Aktiengesellschaft Ewald-König Ludwig
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1936
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: braun
Ausgabeort: Herten i. W.
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Förderung bzw. Produktion von Fett-, Gas- und Gasflammkohle, Koks, Kokerei-Ammoniak, synthetisches Ammoniak, Teer, Benzol, Ziegeleierzeugnisse. Gegründet 1871 - AG seit 21.06.1935 mit Wirkung ab 01.01.1935. Hervorgegangen aus der Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks Ewald in Herten (Westf.), gegründet 1871, und der Gewerkschaft König Ludwig in Recklinghausen, gegründet 1872, die ihr gesamtes Vermögen in die Gesellschaft eingebracht haben. Beteiligungen (1943): 1. Gewerkschaft Haus Aden, Herten. 2. Winschermann GmbH, Duisburg-Ruhrort. 2. Adolph Thomae GmbH, Duisburg-Ruhrort u.v.a. Großaktionär (1943): Reichswerke AG für Erzbergbau und Eisenhütten "Hermann Göring", Berlin (über 80%). 1997: Werkseinheit mit der Zeche Hugo. 2002: Schließung des Förderbetriebs.
18,90 EUR
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Bergbau-Aktiengesellschaft Lothringen
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1934
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Bochum
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Bergbau auf allen Gebieten. Gegründet am 30.01.1857. Tochtergesellschaften (1943): 1. Gewerkschaften Lothringen I/IV, Bochum. 2. Eisen-AG Lothringen, Hannover. 3. Continentale Handels-AG, Zürich u.v.a. Großaktionäre (1943): Wintershall AG, Berlin-Kassel - Westfalenbank AG, Bochum - Gewerkschaft Elwerath, Hannover - Wilhelm Werhahn, Neuss (Rhein). 1956 erwarb die Eschweiler Bergwerks-Verein AG (EBV) die Mehrheit an der Bergbau-AG Lothringen in Bochum. Die Hüttenbetriebe des EBV gingen 1984 an die Eisenwerk-Gesellschaft Maximilianshütte AG in Sulzbach-Rosenberg über (1987 und 1998 Konkurs).
14,90 EUR
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Berlin-Westen Grundstücks-Aktiengesellschaft (Galeries Lafayette Aktiengesellschaft)
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1928
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: violett
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit: umgestellt auf RM 200 am 22.12.1933

Bemerkung:
Beteiligungen und Immobilien. Gegründet am 04.05.1928 - eingetragen 26.05.1928. Firma bis 25.04.1931: "Galeries Lafayette" AG, dann bis 31.10.1942: Berlin-Westen Grundstücks-AG. Beteiligungen (1943): 1. Bellevue Imobilien AG, Berlin. 2. Columbus Gesellschaft für Industriewerte mbH Berlin. u.v.a. Die Grundstücksinteressen der Gesellschaft lagen am Potsdamer Platz und in der Tauentzienstraße in Berlin. Nachdem die beabsichtigte Erbauung eines Warenhauses nicht zur Ausführung kommen konnte, wurde im Oktober 1930 mit den Bauarbeiten zur Errichtung eines Bürohauses zwischen Tauentzienpalast und Feminahaus begonnen.
21,90 EUR
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Braunkohlen- und Brikett-Industrie Aktiengesellschaft - BUBIAG
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1941
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Produktion von Braunkohlenbriketts, elektrischer Energie, Klinker. Gegründet am 29.06.1900. Beteiligungen (1943): 1. Gewerkschaft Frielendorf, Berlin. 2. Babina Braunkohlenverwertungs-GmbH, Muskau Ost. 3. Priebuser Braunkohlenwerke GmbH, Berlin. 4. Braunkohle-Benzin AG, Berlin u.v.a. Großaktionär (1943): Schaffgotsch Bergwerksgesellschaft mbH, Gleiwitz (Majorität). 1948 verlagert nach München, Verwaltungssitz in Hannover, später umfirmiert in Braunkohlen- und Brikett-Industrie AG -BUBIAG -, München. 1971 Verschmelzung der Elektrische Licht- und Kraftanlagen AG, München, auf die BUBIAG, danach Namensänderung in Elektrische Licht- und Kraftanlagen AG, München. 1976 verlagert nach Frankfurt am Main, 1989 nach Borken.
14,90 EUR
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