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1. Thüringer Gasgesellschaft
3907600
 
 
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1924
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Leipzig
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Gasversorger. Gegründet am 04.11.1867. Sitz bis 1872 in Gotha, danach in Leipzig. Versorgungsgebiet: Lage: In allen Teilen Deutschlands. Die Zahl der Ende 1942 versorgten Städte und Gemeinden betrug weit über 4000 mit rd. 4000000 Einwohnern. Vielfältige Tochtergesellschaften und Beteiligungen, die wichtigsten davon: Altenburger Land-Kraftwerke AG, Altenburg (Thür). Rhenag Rheinische Energie AG, Köln-Deutz. AG für Licht- und Kraftversorgung, München. Energie AG Leipzig (Enag), Markkleeberg. Hessen-Nassauische Gas-AG, Frankfurt (Main)-Höchst. Großaktionäre (1943): 1. Preußische Elektrizitäts-AG, Berlin, und Continentale Elektrizitäts-Union AG; 2. AG Sächsische Werke, Dresden. 1948 verlagert nach Köln. 1979 verschmolzen mit der AG für Licht- und Kraftversorgung, München, zur Thüringer Gas AG, München. 1986 umfirmiert in Thüga AG. In den 90er Jahren Erwerb von Energieversorgungsunternehmen in Sachsen und Sachsen-Anhalt sowie der Mainova AG, Frankfurt am Main. 2001: Übernahme des Geschäftsbetriebes der CONTIGAS AG.

 

2. Phrix-Werke Aktiengesellschaft
3865600
 
 
Art: Namensaktie
Ausgabezeitraum: 1941
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: blau
Ausgabeort: Hamburg
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Zellwolle, Kunstseide, Zellstoff, Nährhefe, Schwefelkohlenstoff. Hervorgegangen aus der 1939 gegründeten Phrix-Arbeits- und Verkaufsgemeinschaft mehrerer Unternehmen (s. Beteiligungen 1943). Gegründet am 14.7.1941, eingetragen am 3.9.1941. Beteiligungen (1943): 1. Schlesische Zellwolle AG, Hirschberg. 2. Rheinische Kunstseide AG, Krefeld, 3. Zellwolle und Zellulose AG Küstrin, Küstrin. 4. Rheinische Zellwolle AG, Siegburg. 5. Kurmärkische Zellwolle und Zellulose AG, Wittenberge (Bez. Potsdam). 6. Phrix-Gesellschaft mbH, Hamburg. 1948 Neubildung der Phrix-Werke AG in Hamburg. 1955 Fusion mit der Chemiefaser AG, Siegburg und der Rheinischen Kunstseiden AG, Krefeld. Seit 1968 ist Dow Chemical neben BASF Hauptaktionär. Kurz darauf Zusammenbruch der Gesellschaft, der auch eine Krise bei der Muttergesellschaft, der BASF (seinerzeit spöttisch ,Badische Annullier & Stornofabrik"), hervorrief. Im Hamburger Phrix-Haus befindet sich heute das Casino Esplanade der Hamburger Spielbank.

 

3. Hein, Lehmann & Co. AG Eisenkonstruktionen, Brücken- und Signalbau
3743920
 
 
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1942
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grau/grün
Ausgabeort: Düsseldorf
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Bau von Stahlbauwerken genietet oder geschweißt nach eigenen und fremden Entwürfen für Stahlbrückenbau, Stahlhochbau, Stahlwasserbau; Sondergebiete: Stahlskelettbau, Stahlmastenbau; Eisenbahnsicherungsanlagen; Lohnverzinkung. Gegründet am 12.11.1883 unter Übernahme der seit 13.1.1877 bestehenden Firma Hein, Lehmann & Co., Berlin. Die Firma lautete bis 30.4.1906: Hein, Lehmann & Co. AG, Trägerwellblechfabrik und Signalbauanstalt, danach: Hein, Lehmann & Co. AG Eisenkonstruktionen, Brücken- und Signalbau. 1925 wurde eine neue Verzinkereianlage in Düsseldorf errichtet sowie die Aktienmajorität der Hilgers AG erworben. 1931: Erwerb einer maßgeblichen Beteiligung an der Steffens & Nölle AG, Berlin-Tempelhof. Beteiligung (1943): Brückenbau Flender GmbH, Düsseldorf. Großaktionär (1943): Bank für Industrie und Verwaltung AG, Berlin. Auflösung der AG nach 1974, einzelne Betrieb ausgegliedert, z. B. die Hein, Lehmann Verzinkerei GmbH, Düsseldorf.

 

4. Kammgarnspinnerei Schedewitz Aktiengesellschaft
3863950
 
 
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1929
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Silberstraße bei Wiesenburg i. Sa.
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung rohweißer Kammgarne (Merino und Crossbred) für Weberei, Wirkerei, Strickerei. Gegründet am 25.3.1899 mit Wirkung ab 1.1.1899 unter Übernahme der seit 1835 bestehenden oHG Petrikowsky & Co., Wollkämmerei und Kammgarnspinnerei. Die Spindelzahl wurde nach und nach auf 63.040 Spinn- und 13.000 Zwirnspindeln gebracht, die Anzahl der Kammstühle auf 52. Die Erneuerung des gesamten Werkes in Schedewitz war nahezu abgeschlossen, als 1921 Bodensenkungen infolge des Bergbaues zu einer Verlegung der Fabrikanlage (mit Neuaufbau) nach Silberstraße zwangen. Die alten Fabrikgebäude in Schedewitz wurden an die Hataz, Kleinautomobilwerke AG, Zwickau verkauft. Großaktionäre (1943): Familien der Vorbesitzer des Unternehmens (Majorität). Firmenmantel: 1954 verlagert nach Hamburg, 1963 aufgelöst, 1966 nach Abwicklung erloschen. Betrieb: Nach 1946 VEB Zwickauer Kammgarnspinnerei Wilkau-Haßlau, Werk Silberstraße, heute Zwickauer Kammgarn GmbH, ein Unternehmen der Peppermint Holding.

 

5. E.A. Schwerdtfeger & Co. Aktiengesellschaft, Berlin
3502000
 
 
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1938
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: orange
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Druckereibetrieb für Offsetdruck, Steindruck, Stahlstich, Bromsilber-Rotationsdruck. Gegründet unter Übernahme der Firma E.A. Schwerdtfeger & Co., Berlin, am 05.08. bzw. 19.09.1910 mit Wirkung ab 01.04.1910; eingetragen 20.09.1910. 1961 in GmbH umgewandelt.

 

6. Hartmann & Braun Aktiengesellschaft
3303000
 
 
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1931
Nennwert: 200.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Frankfurt am Main
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von wissenschaftlichen Instrumenten für elektrische und magnetische Untersuchungen, von elektrotechnischen und wärmewirtschaftlichen Messgeräten und Apparaten jeder Art, insbesondere: Voltmeter, Amperemeter, Wattmeter, Ohmmeter, Phasenmesser, Frequenzmesser für Schalttafel-Aufbau u. -Einbau, sowie als schreibende oder tragbare Geräte, Isolationsprüfer, Galvanometer, Präzisionswiderstände, Kondensatoren, Messbrücken u.v.a. Gegründet am 22.6.1901 mit Wirkung ab 1.1.1901; eingetragen am 10.8.1901. Die Gesellschaft ging hervor aus der Firma Hartmann & Braun in Frankfurt a. M. Die Gesellschaft besaß (1932) in Frankfurt a. M. Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 17.952 qm, wovon etwa 12.600 qm bebaut waren. Die Grundstücke lagen sämtlich im Stadtteil Bockenheim, und zwar im wesentlichen in der Königstrasse, Clemensstrasse, Wildunger Strasse, Falkstrasse und Leipziger Strasse. Die Gesellschaft besaß 1932 68 Inlands- und 56 Auslandspatente und beschäftigte ca. 770 Angestellte und Arbeiter. 1981 ging der von der AEG seit 1968 gehaltene Aktienanteil an die Firma Mannesmann über, die Hartmann & Braun 1995 an das internationale Unternehmen Elsag Bailey Process Automation verkaufte. 1997 folgte der Abzug aus Frankfurt nach Eschborn. Im Jahre 1999 übernahm Asea Brown Boveri (ABB) Elsag Bailey. Die Hartmann und Braun-Gruppe wurde vollständig in ABB integriert.

 

7. Perlmooser Zementwerke Aktiengesellschaft Wien
3146900
 
 
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1940
Nennwert: 200.- Reichsmark
Farbe: blau
Ausgabeort: Wien (Österreich)
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Erzeugung und Vertrieb hydraulischer Bindemittel, insbesondere von Portlandzement und sonstigen Baumaterialien und verwandten Erzeugnissen. Erzeugnisse: Portlandzement aller Sorten. Gegründet im Jahre 1872. Die Firma lautete bis 1939: AG der hydraulischen Kalk- und Portland-Cementfabrik zu Perlmoos (vorm. Angelo Saullich), danach: Perlmooser Zementwerke AG. Laut Hauptversammlung vom 30.6.1939 wurde die Satzung dem deutschen Aktiengesetz angepaßt und neu gefaßt. Die Gesellschaft, die bei ihrer Gründung das Stammwerk Kirchbichl-Perlmoos (Saullichwerk) und das Romanzementwerk in Kufstein besaß, vergrößerte ihren Besitzstand ständig und erwarb u.a.: 1894 das Portlandzementwerk in Scheibmühl und die Romanzementwerke in Oberpiesting und Lilienfeld (bestanden 1943 nicht mehr); 1905 durch Fusion mit der AG der Kaltenleutgebener Kalk- und Cementfabrik, Wien, die Portlandzementwerke in Mannersdorf (a. Leithaberge) und Achau und die Romanzementwerke in Kaltenleutgeben und Weißenbach-Taßhof (die letztgenannten drei Werke bestanden 1943 nicht mehr); 1908 das Portlandzementwerk in Judendorf (bestand 1943 nicht mehr); 1909 das Eggerlüthiwerk in Kirchbichl (1943 außer Betrieb) und das Romanzementwerk in Wachtl bei Kufstein (bestand 1943 nicht mehr); 1911 das Portlandzementwerk in Retznei; 1921 das Elektrizitätswerk "Kaiserwerke" in Söll bei Kufstein; 1926 das Portlandzementwerk Weissenegg; 1931 die Mehrheit der Aktien der Vorarlberger Zementwerke Lorüns AG, Bludenz; 1939-1942 die Mehrheit der Aktien der "Ziag" Ziegelindustrie AG, Wien; 1940 das Portlandzementwerk in Wien-Rodaun durch Erwerbung der gesamten Aktien der Rodauner Cementfabrik AG, Wien; letztere Gesellschaft ging im Wege der Umwandlung in der Perlmooser Zementwerke AG auf. Mit dem Erwerb von Rodaun sind sämtliche Gesellschaftsanteile der "Holbag" Holz- und Baustoff-Industrie GmbH in Wien auf die Gesellschaft übergegangen. Beteiligungen (1943): 1. Vorarlberger Zementwerke Lorüns AG, Bludenz. 2. "Ziag" Ziegel-Industrie AG, Wien. 3. "Holbag", Holz- und Baustoff - Industrie - Gesellschaft mbH, Wien. Seit 1995 gehört das Unternehmen zum französischen Konzern Lafarge S.A.; 1998 Umbenennung in Lafarge Perlmooser AG. Größter Zementerzeuger Österreichs.

 

8. Felten & Guilleaume Carlswerk Aktiengesellschaft
3743260
 
 
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1941
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grau
Ausgabeort: Köln
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Herstellung von Drähten aus Kupfer, Bronze, Messing und Aluminium; Fahrdrähten, Freileitungsseilen aus Kupfer, Aluminium; Freileitungs-Hohlseilen, Leitungsdrähten, Starkstromkabeln usw. Gegründet 1826; AG seit 14.12.1899. Hervorgegangen aus der Hanfseilerei (offene Handelsgesellschaft) Felten & Guilleaume in Köln. 1873 Gründung einer Niederlassung für die Herstellung von Draht in Mülheim am Rhein. Diese Niederlassung wurde im Jahre 1892 unter der Firma Felten & Guilleaume verselbständigt. 1905 wurde die Firmenbezeichnung abgeändert in Felten & Guilleaume-Lahmeyerwerke AG (Kauf der Lahmeyerwerke Frankfurt/Main); 1910 Verkauf derselben und Wiederannahme des alten Namens Felten & Guilleaume Carlswerk AG. Beteiligungen (1943): 1. Norddeutsche Seekabelwerke AG, Nordenham. 2. Süddeutsche Telefon-Apparate-, Kabel- und Drahtwerke, AG TEKADE, Nürnberg. 3. Land- und Seekabelwerke AG, Köln-Nippes. 4. Papierfabrik GmbH vorm. Brüder Kämmerer, Osnabrück. 5. Franz Clouth, Rheinische Gummiwarenfabrik AG, Köln-Nippes. 6. Felten & Guilleaume Fabrik elektrischer Kabel, Stahl- und Kupferwerke AG, Wien u.v.a. Großaktionär: Arbed-Konzern, Luxemburg (Majorität). Die Gesellschaft gehört heute zur Moeller Firmengruppe.

 

9. GAGFAH Gemeinnützige Aktien-Gesellschaft für Angestellten-Heimstätten (1925)
3142700
 
 
Art: Namensaktie
Ausgabezeitraum: 1925
Nennwert: 1000.- Reichsmark
Farbe: grün
Ausgabeort: Berlin
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit: Ausgestellt auf Inhaber: Thüringische Staatsbank

Bemerkung:
Bau und Betreuung von Kleinwohnungen im eigenen Namen. Das Unternehmen durfte nur die in § 6 der Gemeinnützigkeitsverordnung und in den Ausführungsbestimmungen bezeichneten Geschäfte betreiben. Gegründet am 14.8.1918; eingetragen am 2.10.1918. Firma bis 11.6.1926: Gemeinnützige AG für Angestellten-Heimstätten. Sitz bis 1.11.1935 in Berlin, danach in Weimar. Entwicklung: Nach Fertigstellung des Programms 1942 hat die Gagfah seit ihrem Bestehen insgesamt 61.287 Wohnungen für Angestellte in 392 Städten des Deutschen Reiches gebaut. Davon wurden 37.938 Wohnungen in Mehrfamilienhäusern, 23.349 Wohnungen in Heimstätten errichtet. Tochtergesellschaften (1943): 1. Heimag München, Gemeinnützige Heimstätten AG, München. 2. Gemeinnützige Siedlungs-Gesellschaft mbH, Wien. 3. "Heimstatt" Bauspar-AG, Berlin. 4. Gemeinnützige Angestellten-Heimstätten GmbH, Danzig. Beteiligungen (1943): 1. Brandenburgische Heimstätte GmbH, Berlin. 2. Hessische Heimstätte GmbH, Kassel. 3. Mitteldeutsche Heimstätte GmbH, Magdeburg. 4. Heimstätte für die Regierungsbezirke Oppeln und Kattowitz, GmbH, Oppeln. 5. Ostpreußische Heimstätte GmbH, Königsberg (Pr). 6. Pommersche Heimstätte GmbH, Stettin. 7. Rheinische Heimstätte GmbH, Düsseldorf. 8. Schlesische Heimstätte GmbH, Breslau. 9. Landessiedlungsgesellschaft Sachsen GmbH, Dresden. 10. Deutsche Bau- und Bodenbank AG, Berlin. 11. Thüringische Gemeinnützige Heimstätte AG Weimar in Weimar. 12. Magdeburger Wohnstätten GmbH, Magdeburg. 13. Schutzsparkasse, Spar- und Creditanstalt, Düsseldorf. Großaktionär (1943): Thüringische Staatsbank, Weimar (ca. 90 %). 1949 verlagert nach Essen unter Beibehaltung der Hauptverwaltungen Berlin (West) und Frankfurt/Main, 1950 Berliner Wertpapierbereinigung, 1951 Verlegung der Hauptverwaltungen nach Essen, ab 1952 2. Sitz in Berlin (West), 1956 Ablösung der Teilschuldverschreibungen (von 1919-1938), 1998 GAGFAH Gemeinnützige AG für Angestellten-Heimstätten, Essen und Berlin. Zuletzt im Besitz des Bundesversicherungsanstalt für Angestellte (BfA); seit Ende 2004 gehört der Konzern zur amerikanischen Fortress Investment Group. Bei dem Verkauf durch die BfA wechselten 82.000 Wohnungen im Wert von 3,5 Mrd. Euro den Besitzer. Zugleich wurde das Unternehmen in eine GmbH umgewandelt.

 

10. Gebr. Böhler & Co. Aktiengesellschaft
3462380
 
 
Art: Inhaberaktie
Ausgabezeitraum: 1939
Nennwert: 100.- Reichsmark
Farbe: ocker
Ausgabeort: Wien (Österreich)
Maße: 29,7 cm x 21,0 cm

Besonderheit:

Bemerkung:
Erzeugung und Verarbeitung von Stahl, besonders Edelstahl, Eisen und anderen Werkstoffen, der Bergbau sowie die Errichtung, Erwerbung, Pachtung und der Betrieb von Anlagen und Betrieben jeder Art einschließlich land- und forstwirtschaftlicher Betriebe. Gründung der Gesellschaft mit Sitz in Wien am 14.3.1924. Die Gesellschaft ist aus einer von Albert und Emil Böhler aus Frankfurt (Main) im Jahre 1870 gegründeten oHG hervorgegangen. Die oHG wurde im August 1899 in die Gebr. Böhler & Co. AG mit dem Sitz in Berlin umgewandelt. Im Jahre 1924 wurden die österreichischen Erzeugungsbetriebe dieser Gesellschaft in die neugegründete Gebr. Böhler & Co. AG, Wien, eingebracht. Nach der "im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung Österreichs mit dem Deutschen Reich" zum 31.12.1938 erfolgten Eingliederung der Gebr. Böhler & Co. AG in Berlin in die Gebr. Böhler & Co. AG, Wien, sind alle Erzeugungsstätten in dem einheitlichen Unternehmen vereinigt. Die Gesellschaft stand dem Konzern der Vereinigte Stahlwerke AG in Düsseldorf nahe. 1946 Verstaatlichung. 1975 Zusammenschluss der Gebr. Böhler AG, der Schoeller-Bleckmann Stahlwerke AG und der Steirischen Gussstahlwerke AG Judenburg zur VEW als 100%ige Tochter der VOEST-Alpine AG. 1991 werden die österreichische Böhler- und die schwedische Uddeholm Gruppe zu einem Konzern verschmolzen. 2005 übernimmt die Böhler-Uddeholm AG von der Robert Bosch GmbH die Edelstahlwerke Buderus AG.

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